Haben Sie schon einmal erlebt, dass Sie in einer Situation etwas wussten, was Sie durch die Wahrnehmung Ihrer Sinne oder durch Ihren Verstand so gar nicht wissen konnten? Können Sie sich noch daran erinnern, wie sich das angefühlt hat? Intuition ist ein sehr weiter Begriff und es gibt die unterschiedlichsten Definitionen oder Blickwinkel darauf. Das lateinische Wort intueri heißt übersetzt so viel wie ansehen, hinschauen, betrachten. Ich persönlich verstehe unter Intuition die unmittelbare Wahrnehmung einer Realität, so wie sie ist und nicht so, wie wir zum Beispiel glauben, dass sie sein sollte oder unser Verstand uns sagt, dass sie sein müsste. Als Ergänzung zum Verstand kommt hier noch das Gefühl ins Spiel. Die intuitive Wahrnehmung fühlt sich dann „stimmig“ an, so wie sie ist. Selbstverständlich benötigen wir auch unseren Verstand. Er ist sehr nützlich dafür, Unterscheidungen zu treffen und uns das alltägliche Leben - und Überleben - hier auf der Erde zu erleichtern.  Wir brauchen ihn, ganz genauso wie die Intuition. Ich glaube die Kunst besteht darin, zu erkennen, was von Beidem wir in einer konkreten Situation gerade mehr benötigen.  Es geht dabei nicht um ein striktes "entweder-oder", sondern eher um ein "sowohl-als-auch".

Unser Verstand arbeitet ähnlich wie ein Computer und greift auf Sinneswahrnehmungen und gespeicherte Eindrücke aus der Vergangenheit zurück, um Entscheidungen zu treffen. Die Intuition nimmt dagegen die Realität unmittelbar im Hier und Jetzt wahr. Sie ist so zu sagen „up to date“ und kann daher manchen Situationen besser gerecht werden bzw. eine verstandesmäßige Entscheidung konstruktiv ergänzen. Sie hat viel mit Achtsamkeit zu tun, im Sinne von Präsenz in der Gegenwart.

Für mich selbst bedeutete es eine Art Quantensprung, als ich feststellte, dass ich Dinge gefühlsmäßig wahrnehmen kann und weiß, zu denen mein Verstand keinen Zugang hat. Diese Fähigkeit, die Fähigkeit zur intuitiven Wahrnehmung, kann erlernt und trainiert werden. Sie ist nicht auf gelegentliche Geistesblitze beschränkt. Und es ist auch so, dass jede und jeder von uns den Zugang dazu hat, wenn wir uns dieser Fähigkeit öffnen. Ein guter Nährboden, um die Intuition in uns zu wecken, sind Momente der inneren Ruhe und Stille. In der Natur oder in der Meditation haben wir beispielsweise einen guten Zugang zu diesem inneren Wissen, das in uns allen schlummert. In den Workshops zu diesem Thema können Sie bei mir lernen, diese Fähigkeit in sich zu entwickeln, zu ihrem Wohle und zum Wohle aller Anderen.

Weitere Informationen und Blickwinkel zum Thema Intuition finden Sie in folgenden Blog-Beiträgen:
01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition
11 | Herz und Verstand
17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitioins-Kongress

© 2017, Clemens Pistauer, Human- und Tier-Energetiker in 1190 Wien