17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitions-Kongress

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17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitions-Kongress

Bild: Ein Tropfen fällt von einem Blatt (Quelle: Pixabay)


Heute möchte ich über die Eindrücke berichten, die ich am 29. und  30. September 2017 vom 1. Wiener Intuitions-Kongress mitgenommen habe. Das Thema Intuition  - unter anderem verstanden als unmittelbare Wahrnehmung oder Eingebung – wurde aus vielen verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Zum Auftakt referierte die Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Regina Obermayr–Breitfuß, die sich seit rund 30 Jahren mit Intuition beschäftigt, über das Wesen der intuitiven Wahrnehmung und ihre Erkennungsmerkmale. Frau Obermayr–Breitfuß beschäftigt sich aus wissenschaftlicher Sicht mit dem Thema Intuition. Sie hat ihre Doktorarbeit dazu geschrieben und diese auch in Buchform veröffentlicht.

Im Laufe des ersten Tages gab es u.a. Impulsreferate zu so unterschiedlichen Aspekten, wie zum Beispiel über die Rolle der Intuition in der Bauwirtschaft, der Medizin, der Theologie oder im Billard- Sport. Der österreichische Profi-Billardspieler Andreas Efler berichtete hier sehr anschaulich und humorvoll darüber, wie er dadurch Spitzenleistungen vollbringen konnte, indem er sich dem „Flow“ anvertraute, dem intuitiven Wissen und Können seines Körpers. Sinngemäß sagte er, dass in solchen Momenten nicht „er“ spielt, sondern “es“ spielt.

Sehr eindrücklich und berührend fand ich auch die Referate und Darbietungen aus den Bereichen Bildhauerei und Musik. Dabei spielte z.B. die Musiktherapeutin Katharina Flückiger, auf ganz speziellen und einzigartigen Instrumenten, wie einer „Klangharfe“, einem „Lithophon“ (so ähnlich wie ein Xylophon, nur aus Stein), oder einem speziellen Streichinstrument (Streichpsalter), das sie mit 2 Bögen strich. Die Musik ging mir richtig „durch und durch“, und ich hatte das Gefühl, dass meine Seele davon unmittelbar berührt wurde.

Gegen Ende des ersten Tages gab es dann noch eine Vorführung des Zauberers und Mentalisten, Dino Dorado. Dieser zeigte auf sehr unterhaltsame, aber doch extrem beeindruckende Weise seine telepathischen Fähigkeiten. Beispielsweise forderte er an einer Stelle eine Dame aus dem Publikum auf, an ein Land außerhalb Europas zu denken, und dieses verdeckt aufzuschreiben. Kurze Zeit darauf ließ er eine andere Dame eine Person aus dem Publikum auswählen, sie zeigte auf mich. Als ich aufstand, sagte der „Zauberer“ zu mir: “Denke bitte an ein Land außerhalb Europas, und sage uns das erste, das dir in den Sinn kommt.“ Das tat ich und in meinem Bewusstsein tauchte klar das Wort „Argentinien“ auf, das ich laut aussprach. Dann ließ er die Dame von vorhin ihr Kärtchen herzeigen. Und darauf stand – „Argentinien“. Wenn ich es nicht schon vorher gewusst hätte, dann hätte ich seit diesem Abend wohl keinen Zweifel mehr daran, dass Gedankenlesen und Telepathie ganz reale Phänomene sind.

Am Vormittag des zweiten Tages fanden vertiefende Workshops zu diversen Themen statt. Ich hatte mich für den Workshop „Sinn-Suche und Sinn-Erfüllung“ angemeldet. Dabei bekamen wir einen interessanten Einblick in die Weltanschauung und Lehre des Neurologen und Psychiaters Viktor Frankl, des Begründers der Logotherapie. Laut Frankl kann der „Sinn“ in einer konkreten Lebenssituation durch die Herzensweisheit oder das „Gewissen“ intuitiv erfasst werden. Besonders beeindruckte mich die Persönlichkeit von Viktor Frankl, der, obwohl er in der Zeit des zweiten Weltkrieges den Aufenthalt in vier Konzentrationslagern überlebte und seine gesamte Familie verlor, trotzdem niemals aufhörte dem Leben mit einer bejahenden Einstellung gegenüber zu stehen.

Am Nachmittag des 2. Tages kamen schließlich neben weiteren Impulsen zu den Themen Intuition im Bereich Raumpflege und Mediation auch noch einige TeilnehmerInnen des Kongresses zu Wort und berichteten über ihre ganz persönlichen intuitiven Erlebnisse.

Übrigens, der Sender Bayern Alpha hat vor einigen Jahren eine 13-teilige Dokumentation mit dem Titel „Auf den Spuren der Intuition“ produziert. Zurzeit wird sie gerade wieder ausgestrahlt. Der Gestalter dieser Sendereihe Thomas Gonschior, war ebenfalls als Referent auf dem Kongress.

Die aktuellen Sendetermine finden Sie hier:
http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/auf-den-spuren-der-intuition/index.html

Im Rückblick kann ich sagen, dass sich der Besuch des Kongresses hundertprozentig ausgezahlt hat. Die Themen waren interessant und vielfältig, die ReferentInnen hochkarätig. Neben viel Information konnte man sich auch eine gute Portion der harmonischen Stimmung mitnehmen, die an beiden Kongresstagen sehr intensiv spürbar war.

Hier auch noch der Link zur offiziellen Seite des Intuitionskongresses. Dort können Sie alle Details zum Programm, den ReferentInnen und InitiatorInnen nachlesen:
https://kongress-intuition.com/

Weitere Artikel betreffend das Thema Intuition in diesem Blog:
01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition
11 | Herz und Verstand

 

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© 2017, Clemens Pistauer, Human- und Tier-Energetiker in 1190 Wien

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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

Bild: schwarz-weiß Foto einer schlafenden Frau (Quelle: Pixabay)


Kennen Sie das auch? Sie liegen am Abend im Bett, sind eh hundemüde, und können aber trotzdem nicht einschlafen. Die Gedanken gehen im Kreis und irgendwie fühlen Sie sich aufgekratzt, trotz Erschöpfung. Oder Sie gehören zu jenen Menschen, die in der Nacht oder am frühen Morgen aufwachen und dann einfach nicht mehr einschlafen können? Mir geht es immer wieder einmal so. Im Laufe der Zeit habe ich eine sehr nützliche Übung kennengelernt, mit der ich zumeist sehr rasch einschlafen kann. Sie dauert nicht lang und kann im Bett liegend gemacht werden.

Hier ist sie: Ich liege in meinem Bett auf dem Rücken. Nun richte ich meine Aufmerksamkeit auf den Innenraum meines Körpers. Dann beginne ich in Gedanken durch meinen Körper zu wandern. D.h. ich lege meine innere Aufmerksamkeit nacheinander auf oder besser gesagt „in“ bestimmte Bereiche meines Körpers. Sehr bewehrt hat sich diese Reihenfolge: Ich beginne bei den Füßen. Ich lege also meine Aufmerksamkeit in meine Füße und versuche, sie richtig gut (von innen her) zu spüren. Dann folgen die Knöchel, Unterschenkel, Knie und Oberschenkel. In jedem dieser Bereiche bleibe ich einige Sekunden.

Jetzt wird es gefinkelt: Nach den Oberschenkeln gehe ich von unten kommend durch den hinteren (also im Liegen den „unteren“) Teil des Oberkörpers. Ich beginne mit dem Popo, dann kommt die Nierengegend, dann der mittlere Rücken, der obere Rücken und schließlich die Schultern. Nun geht es durch die Arme nach unten, also Oberarme, Ellenbogen, Unterarme, Handgelenke und Hände. In jedem dieser Bereiche bleibe ich wieder einige Sekunden mit meiner Aufmerksamkeit. Nach den Händen hüpfe ich zum Genital- / Unterbauchbereich. Von dort aus gehe ich jetzt die vordere Seite des Oberkörpers durch. Nach dem Unterbauch kommt die Nabelgegend, der Solarplexus und dann der Brustbereich. Wenn ich bei den Schultern angekommen bin und der Oberkörper komplett ist, dann kommt der Halsbereich und schließlich der Kopf.

Oft beginne ich schon während der Übung einzuschlafen – interessanterweise sehr oft, während ich mit der Aufmerksamkeit die Rückseite des Oberkörpers hinauf wandere.

Spätestens, wenn ich einmal den ganzen Körper durch bin, bin ich schon so müde, dass ich einschlafe. Wenn meine Gedanken während der Übung abschweifen, dann gehe ich mit der Aufmerksamkeit in den Körperteil zurück, wo ich vor dem Abschweifen war - und mache einfach weiter. Ich gehe mit keiner bestimmten Absicht durch den Körper. Ich bin einfach mit meiner Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt und im jeweiligen Körperteil ganz präsent.

Noch ein Hinweis: Die Übung erfordert keine geistige Anspannung oder Anstrengung. Je entspannter und lockerer, desto besser. Sie können die Übung natürlich so schnell oder langsam machen, wie es für Sie angenehm ist. Die obige Beschreibung mit einigen Sekunden pro Körperregion ist ein Vorschlag von mir. Wenn Sie manche Bereiche Ihres Körpers nicht so gut spüren oder wahrnehmen als andere, dann macht das gar nichts.

Berichten Sie mir gerne wie Sie die Übung gefunden haben.
Liebe Grüße und angenehmen Schlaf!

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© 2017, Clemens Pistauer, Human- und Tier-Energetiker in 1190 Wien

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15 | Warum ich an diesem Blog schreibe

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15 | Warum ich an diesem Blog schreibe

Bild: Eine Sonnenblume streckt ihren Kopf dem Himmel entgegen, Quelle: Pixabay


So, nun ist es knapp über ein Jahr her, dass ich begonnen habe, an diesem Blog zu schreiben. Ein guter Moment, zurück zu schauen und Ihnen zu erzählen, warum ich das eigentlich mache.

Der unmittelbare Anlass dafür war recht pragmatisch.
Ich suchte nach einer zusätzlichen Möglichkeit, die Besucher-Frequenz auf meiner Website zu erhöhen und so noch mehr Menschen für meine energetisch-spirituelle Arbeit zu interessieren. Meine Schwägerin, die im Bereich Marketing tätig ist, gab mir den Tipp. Als ich den Entschluss einmal gefasst hatte, begann ich zu überlegen, worüber genau ich schreiben wollte. Als erstes Thema kam mir das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele in den Sinn. Damit hatte ich mich schon längere Zeit beschäftigt, und das schien mir ein guter Startpunkt zu sein. Aus diesem ersten Artikel zog ich dann schon wertvolle Lehren. Er war nämlich etwas lang geraten und manche LeserInnen sagten auch, dass sie ihn recht kompliziert fänden. „Na gut“, dachte ich mir, „dann wird der nächste Beitrag eben kürzer und leichter verdaulich.“

Danach hantelte ich mich von Monat zu Monat vor und es begann mir immer mehr Spaß zu machen. Es fielen mir immer mehr Themen ein, zu denen ich gerne schreiben wollte. Oft fließen die Artikel sehr locker heraus, aber fast genauso oft kommt es vor, dass ich an einem Beitrag einige Wochen feile, bis ich ihn gut genug finde. Der Artikel ist dann auf meiner Festplatte geparkt und ab und zu öffne ich ihn und schreibe oder korrigiere ein wenig, dann passiert wieder einige Tage oder Wochen gar nichts.

Was möchte ich nun mit dem Blog erreichen?
Einerseits ist es mir ein Anliegen, Ihnen spirituelle und energetische Themen in möglichst leicht verständlichen Worten und alltagstauglich näherzu bringen, also sozusagen in „leicht verdaulichen Happen“. Außerdem möchte ich als Energetiker versuchen, Ihnen nahe zu bringen, wie ich und meine KollegInnen arbeiten. Ich möchte Ihnen einen Eindruck vermitteln was ich tue und was dahinter steht. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ein ganzheitlicher und spiritueller Blickwinkel in unserem hektischen Alltagsleben etwas zu kurz kommt.

Natürlich ist alles, was ich in den einzelnen Beiträgen schreibe, meine ganz persönliche Meinung. Ich erhebe nicht den Anspruch, mit dem was ich schreibe, „Recht zu haben“. Vielleicht sehen Sie ja vieles ganz anders. Mit manchen Dingen möchte ich einfach nur auch einen neuen Blickwinkel auf ein schon bekanntes Thema werfen.

Ich freue mich immer über ihre Reaktionen und Kommentare (natürlich auch kritischer Art!). Unterhalb von jedem Blog-Beitrag können Kommentare hinterlassen werden. Vielleicht entsteht ja bei manchen Beiträgen auch eine Diskussion.

Zum Schluss möchte ich eine Erkenntnis mit Ihnen teilen, die Ihnen ohnehin vielleicht schon bewusster ist als mir. Was ich wirklich faszinierend finde, ist der Umstand, dass sich die Dinge laufend ändern.  Muster von Ereignissen und Verhaltensweisen wiederholen sich, aber dennoch ist jede Situation, jeder Moment für sich denke ich einzigartig und neu. Für mich bedeutet das Potential. Ich habe – jedenfalls theoretisch und wenn es mir in dem konkreten Moment einfällt – die Möglichkeit, eine neue Entscheidung zu treffen. Das braucht jetzt gar nicht unbedingt eine Entscheidung zu sein, auf die eine körperliche Handlungfolgt. Vielleicht bedeutet die Entscheidung einfach, versuchsweise einen anderen Blickwinkelauf eine Situation oder ein „Problem“ einzunehmen, oder mehrere Blickwinkel hintereinander und dann zu spüren, welcher dieser Blickwinkel sich am „stimmigsten“ anfühlt.

Liebe Grüße für heute!
Clemens

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14 | Buchtipps für den Urlaub 1

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14 | Buchtipps für den Urlaub 1

Bild: Eine Frau liegt in einer Hängematte und liest ein Buch (Quelle: Pixabay )


Der Sommer ist da, und viele von unsbegeben sich demnächst an ein Gewässer oder in die Berge, um sich zu erholen und die Seele baumeln zu lassen. Ich dachte mir, das ist die richtige Zeit, um eine kleine Serie mit Beiträgen zu Büchern zu beginnen, die die Seele nähren und den Geist erfrischen.

 

Der Alchimist (von Paolo Coelho)

 

Ein junger Schafhirte zieht mit seiner Herde durch Spanien. Eines Tages rastet er bei einer verfallenen Kirche und verbringt dort die Nacht. Da hat er einen Traum. Er träumt davon, zu den Pyramiden von Ägypten zu gehen und dort einen Schatz zu finden. Trotz der zahlreichen Einwände seines Verstandes und nach einigem Hin-und-Her beschließt er, diesem etwas verrückt anmutenden Traum zu folgen und sich zu den Pyramiden aufzumachen. Seine Reise ist viel länger und schwieriger als ursprünglich gedacht. Die Wechselfälle des Weges bescheren ihm unerwartete Erkenntnisse und Begegnungen. Schließlich trifft er in einer Oase auf seine Seelengefährtinund einen Alchimisten, der ihn lehrt, die Sprache der Wüste zu deuten und auf die Stimme seines Herzens zu hören. Sein Weg ist aber noch nicht zu Ende. Nach vielen Gefahren kommt er schließlich zu den Pyramiden von Ägypten – und dort gibt es eine überraschende Wendung….

 

Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die innere Träume haben und vielleicht noch nicht so recht wissen, wie Sie diese in die Tat umsetzen .Sehr leicht und angenehm zu lesen, nicht dick. Aber in die Tiefe gehend!

 

Die Reisen der Seele (von Dr. Michael Newton)

 

Dieses Buch ist ein echter Geheimtipp für alle, die sich für das Leben nach dem Tod interessieren.

Der  Hypnotherapeut Dr. Michael Newton veröffentlichte darin die Ergebnisse seiner Jahrelangen Arbeit mit KlientInnen im Bereich der Seelenentwicklung und des Lebens in der geistigen Welt. Er führte seine KlientInnen unter Wach-Hypnose in einen erweiterten Zustand des Bewusstseins, in welchem sie Einblicke in sog. frühere Leben, aber vor allem auch in ihre Existenz als unsterbliche Seelen in der „geistigen Welt“ bekamen. Das hatte oftmals sehr heilsame und transformatorische Wirkungen auf die Betroffenen. Ihre Schilderungen sind sehr berührend und oft auch sehr humorvoll zu lesen.

 

Das Buch enthält viele Original-Zitate aus Tonbandmitschnitten, die Dr. Newton während der Sitzungen erstellt hat. Dadurch wird das Geschilderte sehr lebendig und wir können Dr. Newtons KlientInnen dabei begleiten, wie sie nach ihrem Tod in einem sog. früheren Leben ihren Körper und ihre Angehörigen zurück lassen und sich auf ihre Reise in die geistige Welt begeben. Hier kommt auch der aus zahlreichen Berichten bekannte „dunkle Tunnel“ vor, den die Seele durchquert. Am Tor zur geistigen Welt wird sie von Freunden und Verwandten begrüßt, die ihr bereits vorausgegangen sind. Unmittelbar danach kommt es oft zu einem Résumé-Gespräch mit unserem Geistführer / unserer Geistführerin. Das sind Seelen, die schon weiter entwickelt sind als wir und uns hilfreich zur Seite  stehen. Man könnte zu Ihnen auch „Tutoren“ oder   „Buddies“ sagen. Die Geistführer helfen den Seelen bei der Analyse des gerade beendeten Lebens. Es wird besprochen,  welche Chancen und Potentiale genutzt, welche eventuell versäumt wurden.

 

Im weiteren Verlauf des Buches lernen wir viel Wissenswertes über das Leben und die Aktivitäten der Seelen in der geistigen Welt und wir erfahren, was passiert, wenn sich eine Seele auf ein neues Leben auf der Erde vorbereitet.

 

Wenn Sie wissen möchten, wie es im „Himmel“ so sein könnte, ermöglicht Ihnen dieses Buch viele interessante Einblicke. 

 

All jenen, denen „Die Reisen der Seele“ gefällt, sei gleich gesagt, dass es auch einen weiteren Band gibt. Er heißt, „Die Abenteuer der Seelen“. Darin werden einige Aspekte, die im ersten Teil nur am Rande behandelt wurden vertieft. Auch dieser zweite Teil ist sehr empfehlenswert!

Einen weiteren Buchtipp finden Sie im Blog-Beitrag 08 | Die Katze des Dalai Lama.

 

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12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell

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12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell

Bild: Ein Springbrunnen mit drei übereinander liegenden und nach unten größer werdenden Becken. Die drei Becken stehen für die drei oben beschriebenen Ebenen. Bildquelle: Pixabay


Wie im Blogbeitrag 10 angekündigt hier nun einige Infos zum sog. 3-Ebenen Modell der Energetik. Dieses Modell wurde von meinem Kollegen Michael Stingederaus Oberösterreich entwickelt. Es geht davon aus, dass man drei Bereiche unterscheiden kann, die materielle Ebene, die energetische Ebene und die Ebene des individuellen höheren Selbst bzw. der Prinzipien und Baupläne. Das Bild mit dem Brunnen soll das veranschaulichen. Das Leben sprudelt aus sich selbst heraus und „verdichtet“ sich, während es auf den unterschiedlichen Ebenen Schöpfungen hervorbringt.

Die materielle Ebene ist jene unseres physischen Körpers und der physischen Welt. Auf dieser Ebene arbeiten die Energetiker nicht. Sie ist anderen Berufsgruppen wie zum Beispiel ÄrztInnen, PhysiotherapeutInnen, MasseurInnen etc. vorbehalten.

Die energetische Ebene ist „feinstofflicher“ und weniger dicht. Hier treffen wir zum Beispiel auf das Energiefeld des Körpers (Aura), Energiemeridiane, Chakren und sonstige energetische Zentren, etc., aber auchGefühle und Gedanken. In diesem Bereich sind Energetikerinnen und Energetiker  mit ihren zahlreichen Arbeitsmethoden tätig.

An die darüber liegende Ebene des individuellen höheren Selbst kann man andocken, was ich bei meiner Arbeit mit Quantenheilung bzw. Matrix Energetics tue. Dort sind die Prinzipien und Baupläne zu finden, also das individuelle Potential jeder und jedes einzelnen von uns.  Diese Ebene ist der „Quelle“ am nächsten. Von dort aus können Impulse für Transformationen ausgehen, die sich dann durch die energetische Ebene bis in den physischen Bereich auswirken.

Ich habe hier die Darstellung des 3-Ebenen Modells mit dem Brunnen gewählt, weil ich sie sehr stimmig finde. Die „klassische“ Variante meines Berufskollegen Michael Stingeder finden sie z.B. Auf der Webseite der Berufsgruppe Humanenergetik unter http://www.humanenergetiker.co.at/berufsbild/3-ebenen-modell/.

Lesen Sie hier Genaueres zu meiner Arbeit mit Quantenheilung und Matrix Energetics.

Springbrunnen-Drei Ebenen-Modell

 

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11 | Herz und Verstand

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11 | Herz und Verstand

Bild: Ein grüner und ein blauer Kreis überschneiden einander und bilden in der Mitte eine grün-blaue dunkle Schnittmenge, von Clemens Pistauer


Wir brauchen, um hier auf der Erde harmonisch und in Frieden miteinander leben zu können, meiner Meinung nach sowohl unseren Verstand, als auch unser Herz (das Gefühl, unsere Intuition, innere Stimme, …). Wenn wir versuchen, unsere Probleme nur mit unserem Verstand zu lösen, dann gleichen wir einer Person, die versucht, sich nur mit einem Bein fort zu bewegen. Das ist einseitig und außerdem anstrengend. Es könnte sein, dass wir dabei öfters als nötig auf die Nase fallen.

In letzter Zeit habe ich oft darüber nachgedacht, wozu der Verstand eigentlich da ist. Meiner Ansicht nach hilft er uns, Unterscheidungen zu treffen und uns in dieser komplexen Welt voller (scheinbarer?) Widersprüche zurecht zu finden. Er hilft uns, Gesetzmäßigkeiten und Muster in der Natur und unserer Gesellschaft zu erkennen und auch selbst Strukturen, Muster und Systeme zu schaffen. Kurz gesagt: der Verstand ist „Spezialist“ für die Unterscheidung und das Trennende. Die Trennung allerdings, die der Verstand betont und sichtbar macht, besteht meiner Ansicht nach nur an der Oberfläche. In Wirklichkeit sind alle Dinge, Menschen, Tiere, die Erde und unser Sonnensystem eingebettet in etwas sehr Weites und Großes, das unser Verstand in seinem gewöhnlichen Zustand nicht zu fassen vermag. Das heißt aber noch nicht, dass eine solche Einheit nicht doch vorhanden wäre.

Das Gefühl beziehungsweise das „Herz“ kann uns mit der oben erwähnten  Einheit in Verbindung bringen und uns diese Einheit spüren lassen. Auf physischer Ebene offenbart sich für mich diese Einheit zum Beispiel darin, dass wir keine paar Minuten lang überleben könnten, wenn die Dinge tatsächlich alle getrennt voneinander wären. Die Tatsache, dass wir Luft zum Atmen und Nahrung brauchen zeigt, dass alles ständig interagiert und wechselseitige Beziehungen und Abhängigkeiten bestehen.

Erst Herz und Verstand zusammen geben uns die Möglichkeit, in Balance und ausgewogen zu sein. Wahrnehmung mit Hilfe von beiden ergibt das „ganze Bild“. Sie können dazu ein kleines Experiment machen: Probieren Sie einmal aus, sich abwechselnd das rechte beziehungsweise linke Auge zu zuhalten. Dann sehen Sie jeweils aus der Perspektive eines Auges. Aber erst, wenn Sie mit beiden Augen gleichzeitig schauen ist das Bild einerseits weiter und außerdem viel räumlicher. Das heißt, Sie nehmen die Realität viel mehr in die Tiefe gehend und multidimensionaler war. Das Gleiche passiert, wenn wir im täglichen Leben, z.B. beim Treffen von Entscheidungen, unseren Verstand und unser Gefühl einsetzen. Unser Spielraum erweitert sich und wir kommen zu ausgewogeneren und auch im Gesamtkontext stimmigen Ergebnissen.

Sehen Sie das auch so, oder vielleicht ganz anders? Sie können unten einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich sehr über Ihre Meinung, auch wenn sie von meiner abweicht!

Lesen sie hier mehr zum Thema „Herz“ bzw. Intuition

Weitere Artikel zum Thema Intuition:
01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition
17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitioins-Kongress

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10 | Was macht ein Energetiker eigentlich?

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10 | Was macht ein Energetiker eigentlich?

Bild: Clemens Pistauer arbeitet energetisch mit einer Klientin, indem er sie leicht mit zwei Fingern berührt, Author: S. Schneeweisz


Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Deshalb dachte ich mir, es wird höchste Zeit für einen Blog-Beitrag dazu. Also dann: Das Energetiker-Gewerbe ist ein freies Gewerbe nach der Gewerbeordnung 1994. Österreichweit sind derzeit über 17.000 Energetikerinnen und Energetiker gewerblich tätig. Nach dem Gewerbewortlaut umfasst es die „Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit“. Es gibt drei Unterkategorien, nämlich Human-Energetik (arbeitet mit Menschen), Tier-Energetik und Lebensraum Consulting (Raum-Energetik). Ich persönlich arbeite zurzeit vor allem mit Menschen, immer wieder auch mit Tieren. "Freies Gewerbe" bedeutet, dass man, um Energetikerin oder Energetiker zu sein, grundsätzlich keinen speziellen Nachweis einer beruflichen Qualifikation erbringen muss. Das heißt natürlich nicht, dass die meisten von uns nicht mitunter sehr umfangreiche und zeitintensive Ausbildungen in ihren jeweiligen Spezialgebieten absolviert haben. Um zusätzlich die Wahrnehmung als professioneller Berufsstand und die Wertschätzung ihrer Dienstleistungen in der Öffentlichkeit zu erhöhen, hat die Berufsgruppe der Human-EnergetikerInnen im Herbst 2016 ein selbst auferlegtes freiwilliges Qualitätssicherungsprogramm in drei Schritten präsentiert. Es umfasst den Nachweis der allgemeinen beruflichen Qualifikation als Human-Energetikerin bzw. Human-Energetiker mittels dreier Qualitätsabzeichen - Bronze, Silber und Gold. Je nach Stufe müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt und Nachweise erbracht werden.

Der Anwendungsbereich der Energetik ist sehr breit. Unter die Human-Energetik fallen zum Beispiel  Methoden wie Bachblütenberatung, Cranio-Sakrale Energiearbeit, Kinesiologie oder die energetische Arbeit mit Edelsteinen. Seit der jüngsten Überarbeitung des Berufsbildes gibt es keine lange Aufzählung der einzelnen Methoden mehr, sondern es gibt nun rund ein Dutzend allgemein zusammengefasste Kategorien, in die die unterschiedlichen Methoden fallen. Die von mir angewandten Methoden der Quantenheilung beziehungsweise von Matrix Energetics können beispielsweise in die Kategorien „sanfte Berührung“  bzw. “Energiearbeit in der Aura“ eingeordnet werden. Unter „Aura“ versteht man das Energiefeld, das unseren Körper umgibt.

Näheres zu den von mir angewandten Methoden der Quantenheilung und von Matrics Energetics können Sie hier nachlesen. In einem der nächsten Beiträge werde ich über das Drei Ebenen Modell berichten, mit dem die Arbeit von EnergetikerInnen anschaulich dargestellt werden kann.

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09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit

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09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit

Bild: colliding-spiral-galaxies, Pixabay


Unlängst kamen mir einige Gedanken zum Thema „Werden, Vergehen, und Ewigkeit“. Früher dachte ich mir oft, alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Das Leben hat einen Anfang und das Leben hat ein Ende. Und was ist davor? Und was danach? Irgendwann kam mir dann dieser neue Gedanke: Wie wäre es, wenn wir alle bereits in der Ewigkeit leben? Wie wäre es, wenn das Leben, das „Sein“, einfach da „ist“. Wie wäre es, wenn es gar keinen Anfang und kein Ende gäbe? Wie wäre es, wenn das Leben, das Sein, aus sich selbst heraus und aus purer Freude Schöpfungen hervorbringt, und sie beseelt? Wie wäre es, wenn es dabei um eine Erfahrung geht, um die Realisierung einer Möglichkeit? Und wenn die Erfahrung gemacht wurde, also die Möglichkeit ausgeschöpft ist, dann verschwindet die Schöpfung wieder, weil sie ihren Zweck erfüllt hat. So wie ein Schneemann, den wir im Winter gebaut haben, und an dem wir unsere Freude hatten, dann im Frühling dahin schmilzt. Was bleibt, ist das „Sein“, das wir alle sind. Und wenn ihm der Sinn danach steht, kreiert es eine neue Schöpfung.
Nur so ein paar Gedanken ...  ich wünsche uns allen einen schönen Frühling!

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08 | Die Katze des Dalai Lama - Buchtipp

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08 | Die Katze des Dalai Lama - Buchtipp

Bild: Bluepoint Himalayan Kitten Cirrus at 6 months by Asilverstein 2014mar14 IMG 2542b.jpg
gefunden bei Wikipedia.


Auf dem Weg vom Flughafen New-Delhi in seine Residenz in Dharamsala rettet der Dalai Lama ein kleines Katzenjunges. Es steht gerade im Begriff, von den indischen Straßenkindern, die es aufgrund seines mickrigen Aussehens für unverkäuflich halten, auf einem Müllhaufen "entsorgt" zu werden. Er nimmt das Kätzchen mit und es bekommt bei ihm ein zu Hause. Der Roman ist aus der Sicht der Katze geschrieben. Sie berichtet uns nicht nur über die täglichen Abläufe im Leben des spirituellen Oberhaupts der Tibeter, seine Mitarbeiter und seine zahlreichen BesucherInnen aus aller Welt, sondern wir erfahren auch leicht verständliche, aber doch tiefgründige Einsichten in die Philosophie und das Glaubenssystem des tibetischen Buddhismus. Auf äußerst humorvolle Weise erzählt uns die Katze auch über ihre Erlebnisse im näheren Umfeld der Residenz "seiner Heiligkeit".
Wir lernen beispielsweise den Lokalbesitzer Frank kennen, der sich seinen Gästen mit geschorenem Kopf und OM-Ohrring als Parade-Buddhist präsentiert. Er hat in Wirklichkeit aber von den Lehren des Buddhismus keine Ahnung. Dies ändert sich erst, als ihn der Dalai Lama zur Schulung an einen seiner sehr strengen Mönche zuweist. Außerdem treffen wir auch die dynamische Mrs. Trinci, eine Italienerin, die für den Dalai Lama kocht, wenn er Gäste empfängt. Ihre Ungeduld und ihre emotionalen Ausbrüche werden ihr immer wieder zum Verhängnis, aber auch bei ihr findet im Lauf der Ereignisse eine Transformation statt….

Ich finde, der Charme dieses Buches liegt in der Kombination zwischen Katze und Spiritualität. Eine humorvolle, tiefsinnige und herzerwärmende Lektüre bzw. ein großartiges Hörerlebnis aufgrund der Sprecherin Ursula Berlinghof (auch als Hörbuch erhältlich!).

Der Autor des Romans, David Michie, wurde im heutigen Zimbabwe geboren und lebt zurzeit in Australien. Er ist Buddhist und hat bereits mehrere Bücher zu den Themen Meditation, Achtsamkeit und Buddhismus veröffentlicht. Von der "Katze des Dalai Lama" gibt es auch bereits zwei Fortsetzungen.

Der Dalai Lama hatte übrigens laut meinen Recherchen in seiner Jugend immer wieder Katzen. Ob zur Zeit eine Katze bei ihm lebt, konnte ich nicht erruieren.

David Michie, Die Katze des Dalai Lama (Originaltitel: The Dalai Lama´s Cat)

Buchausgabe:
      - ISBN-13: 978-3778782446
Hörbuch:
     - ISBN-13: 978-3836811804

Weitere Lesetipps finden Sie auch im Beitrag 14 | Buchtipps für den Urlaub

 

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06 | Der Berg und die Dörfer

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06 | Der Berg und die Dörfer

Bild: Der Mount Everest verdeckt durch Wolken, © H. Sengenberger (www.h-sengenberger.de)


Nachdem bald das Weihnachtsfest gefeiert wird dachte ich mir, ich könnte mit Ihnen / euch einige Gedanken teilen, die mir zum Thema Religionen und „Gott“ gekommen sind.

Vor einigen Jahren ist das folgende bildhafte Gleichnis vor meinem geistigen Auge aufgetaucht:
Ich sehe einen sehr sehr großen Berg, und rund um diesen Berg liegen in größeren Abständen voneinander verschiedene Dörfer. Der Berg ist in Wolken gehüllt, so dass man seinen Gipfel nicht sehen kann. Ab und an machen sich aus dem einen oder anderen Dorf die eine oder der andere Abenteuerlustige auf, um den Berg zu ersteigen. Alle Dörfer liegen in verschiedenen Klimazonen, das eine Dorf liegt vielleicht an einem Fluss, das andere am Rand der Wüste, ein drittes auf einem Hochplateau auf der ersten Terrasse des Berges. Und je nach der natürlichen Umgebung haben sich die Menschen unterschiedlich entwickelt, haben unterschiedliche Gebräuche, unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Ansichten über die Welt. Und nun machen sich immer wieder einzelne Personen aus diesen Dörfern zum Gipfel auf, und sie kommen dann auch zurück und berichten den BewohnerInnen ihres Dorfes darüber, was sie gesehen haben. Nachdem es etwas Großartiges, Einzigartiges ist, was sie erlebt haben, ist es im Grunde unmöglich in Worte zu fassen. Aber weil sie es ihren Mitmenschen gerne auch zugänglich machen möchten, versuchen Sie, es zu beschreiben. Für ihre Beschreibung bedienen Sie sich der Begriffe und Formulierungen, mit denen die BewohnerInnen ihres Dorfes vertraut sind und etwas anfangen können. Daher unterscheiden sich die Beschreibungen von dem, was auf dem Berg vorgefunden wurde von Dorf zu Dorf voneinander. Von manchen wird dieser, von den anderen ein anderer Aspekt betont. Die Berichte der Wanderer werden manchmal aufgeschrieben oder es entsteht eine mündliche Tradition der Überlieferung.

Schon einige Generationen, nachdem die Wanderer selbst gestorben sind, haben sich gewisse Gebräuche und Traditionen und konkrete Regeln rund um ihre eigentlichen Botschaften gebildet und so werden die Abweichungen der Traditionen in den verschiedenen Dörfern größer. Wenn manchmal Kontakte von einem Dorf zum anderen herrschen, dann erzählen sich die BewohnerInnen der Dörfer gegenseitig von den Berichten der Wanderer und von ihren Traditionen dazu. Oftmals geraten sie dann in Streit darüber, welcher Bericht nun der „wahrste“ ist. Erbitterte Auseinandersetzungen werden manchmal darüber geführt und es soll auch schon zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Dörfern gekommen sein.

Allerdings gibt es auch immer wieder BewohnerInnen der Dörfer, welche den Entschluss fassen, selbst den Berg zu besteigen um herauszufinden, was dort oben ist und was es mit den alten Überlieferungen auf sich hat.

In diesem Gleichnis steht der Berg für das „Leben“ oder „Gott“. Die Dörfer stehen für die verschiedenen Religionen beziehungsweise spirituellen Traditionen, und die BewohnerInnen der Dörfer – naja - die stehen für uns alle. Zum Glück steht es uns allen ohne Ausnahme offen, selbst auf den Berg zu steigen. Der Weg auf den Berg ist nämlich in uns selbst zu finden. Es ist also vielmehr eine Reise nach Innen, und nicht ein Weg nach außen oder nach oben - jedenfalls meiner Meinung nach. Es gibt viele Wege zu einer „höheren“ Wirklichkeit. Vielleicht fühlen sich aber manche auf dem einen Weg wohler, manche gehen lieber einen anderen. Alle Wege treffen sich auf dem Gipfel.

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05 | Himmel, Hölle und Humor

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05 | Himmel, Hölle und Humor

Bild: Das Foto von Abraham Lincoln habe ich dem deutschsprachigen Wikipedia Artikel über ihn entnommen. Es ist gemeinfrei. Und enthält folgende Angabe zum Urheber: "Photograph of the Abraham Lincoln statue by [Attilio Piccirilli for Daniel Chester French] (1920) in the Lincoln Memorial."


Im Wahlkampf für den Einzug in den US Kongress im Jahr 1846 trat in Illinois der Anwalt Abraham Lincoln gegen den religiös ausgerichteten Kandidaten Peter Cartwright an. Dieser lud Lincoln im Lauf des Wahlkampfs einmal zu einer seiner Gebetsversammlungen ein. Dort fragte Cartwright die Anwesenden, wer von ihnen glaube, dass sie in den Himmel kämen. Diese sollten aufstehen. Dann fragte er, wer glaube, dass sie oder er nach dem Tod in die andere Richtung unterwegs sein werde. Als Lincoln weder beim ersten noch beim zweiten Mal Aufstand, fragte ihn Cartwright: „Just where are you going, Mr. Lincoln?“ Lincoln antwortete: „I´m going to Congress.“*

Mir gefällt an dieser Episode die humorvolle und geistesgegenwärtige Reaktion Lincolns. Es ist interessant, wie es oft abgesehen von einer scheinbar begrenzten Auswahl an Möglichkeiten noch andere Varianten gibt, an die wir oft nicht denken. Außerdem ist es vielleicht manchmal auch eine gute Idee, sich auf das zu konzentrieren, was gerade jetzt unmittelbar ansteht.

Wie auch immer, ein „alternativer“ Blickwinkel kann unser Leben mitunter sehr erleichtern. Humor  macht vielleicht in einer konkreten Situation den Unterschied zwischen einem „Desaster“ und einer Begebenheit aus, über die wir lachen können.

Übrigens sollte Lincoln mit seiner Aussage Recht behalten. Am Wahltag gewann er mit großem Vorsprung auf Cartwright und zog für die folgenden zwei Jahre ins Repräsentantenhaus ein. Später wurde er zum 16. Präsidenten der vereinigten Staaten gewählt. In seine Amtszeit (1861 – 1865) fällt der Sezessionskrieg, nach dessen Ende die Sklaverei in den USA abgeschafft wurde.

 

 

*Entnommen aus Philip B. Kunhardt u. Peter W. Kunhardt: Lincoln – A Biography.- Random House (=Audiobooks) New York 1992  

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© 2017, Clemens Pistauer, Human- und Tier-Energetiker in 1190 Wien

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04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition

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04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition

Bild: Sunrise over the bay, Little Gasparilla Island, Florida, Author: Mmacbeth, gefunden bei Wikipedia


Nachdem ich vorgestern im Kino war, kann ich den Film „Innsaei“ als Sprungbrett in das Thema Intuition sehr empfehlen. Eine junge Isländerin erzählt darin, wie sie zunächst eine erfolgreiche Karriere bei der UNO machte und dann allerdings im Zuge eines Burnout feststellte, dass sie die Signale ihres Körpers und ihrer inneren Stimme nicht mehr wahrgenommen hatte. Sie kündigte ihren Job und hatte zunächst große Angst, was nun werden sollte, nachdem das ihr großer Lebenstraum gewesen war. Gerade zu diesem Zeitpunkt fragte eine befreundete Filmemacherin sie, ob sie nicht Lust hätte bei ihrem neuen Projekt mitzuarbeiten – einem Film zum Thema Intuition. So entstand „Innsaei“*, was auf Altisländisch unteranderem so viel heißt wie „von innen her sehen“, aber auch „das Meer in uns“ bedeuten kann.

Die Suche nach der inneren Stimme führte das Filmteam nicht nur zu zahlreichen Wissenschaftlern wie Gehirnforschern und Philosophen, sondern auch zu einem Ozeanforscher, Künstlern, Schamanen und einem Schulprojekt, bei dem Volkschulkindern mit Hilfe von Mindfulness-Bewusstseinstraining ein empathischer Umgang mit ihrer Umgebung nahe gebracht wird.

Alles in allem finde ich den Film absolut empfehlenswert und er dürfte auch in meinen tieferen Schichten Einiges in Bewegung gebracht haben, denn ich fühlte mich danach sehr friedlich und irgendwie „innerlich erweitert“.  Ich habe die Nacht nach dem Film sehr tief und erholsam geschlafen und dieses Gefühl der Ruhe und Erweiterung hat seither auch nachgewirkt.

Ein Thema, das der Film nur am Rande streift, was ich aber persönlich sehr bemerkenswert finde, ist der Zusammenhang zwischen unseren Gedanken und unseren Gefühlen. Wenn wir beobachten, welche Gefühle bei unseren Gedanken mitschwingen, dann kann uns das ebenfalls helfen, einen intuitiven Zugang zu den tieferen Schichten unseres Bewusstseins zu finden.
Erfahren Sie hier mehr zum Thema Intuition

*Der Film von Kristin Olafsdottir und Hrund Gunnsteinsdottir wird im englischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Weitere Artikel zum Thema Intuition:
01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
11 | Herz und Verstand
17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitioins-Kongress

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03 | Das Leben als Geschenk

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03 | Das Leben als Geschenk

Bild: The Earth seen from Apollo 17, by NASA, gefunden bei Wikipedia


Bis vor relativ kurzer Zeit hatte ich oft zwiespältige Gefühle, wenn ich den Satz „das Leben ist ein Geschenk“ hörte. Immer wieder wenn ich andere Menschen das sagen hörte, kam in mir ein unbewusster Reflex auf - so nach dem Motto: „Ja na gut, aber warum ist ein Geschenk oft so anstrengend und mühevoll? So stelle ich mir ein Geschenk nicht unbedingt vor.“ Mittlerweile habe ich meine Meinung geändert. Das Leben ist tatsächlich ein Geschenk. Und vor allem in der Hinsicht, dass es eine Erfahrung ist, die wir machen und die einmalig und einzigartig ist. Als Geschenk kann ich mein Leben erst seit dem Moment betrachten, als ich zu der Überzeugung kam, dass wir unsterbliche ewige Wesen sind. Auch wenn wir also unerfreuliche Erfahrungen machen, die mit Schmerz und Leid verbunden sind, so sind das doch nur in erster Linie Erfahrungen. Und wenn wir dann nach unserer Rückkehr in unsere geistige Heimat auf unser Leben auf der Erde zurückblicken, dann sehen wir es als Erfahrung. So ähnlich, wie wenn wir auf einen Film zurückblicken, den wir uns im Kino angeschaut haben. (Weitere Überlegungen zu diesem Thema finden Sie auch im Beitrag "01 | Das Ego aus spiritueller Sicht".)

Zu meiner Anschauung kam ich unter anderem durch die Lektüre der Bücher von Doktor Michael Newton „Die Reisen der Seele“ und „Die Abenteuer der Seelen“. Doktor Newton, ein US-amerikanischer Hypnotherapeut, verwendete als eine seiner therapeutischen Methoden Rückführungen in die frühe Kindheit.  Dabei gelangte er mit einigen seiner Klienten zunächst versehentlich in ein sog. „früheres“ Leben und dann auch in die geistige Welt, von der wir offenbar alle auf die Erde kommen. Er begann daraufhin die geistige Welt und die Erfahrungen der Seelen darin systematisch mit seinen KlientInnen zu erforschen.

Ich kann die Bücher von Dr. Michael Newton sehr empfehlen und habe im Beitrag 14 | Buchtipps für den Urlaub 1 eine Rezension über "Die Reisen der Seele" geschrieben.

Ein anderer Gedanke der mir im Zusammenhang mit dem Thema „Das Leben als Geschenk“ kam war: Alles was wir hier als Menschen auf der Erde vorfinden ist ein Geschenk des Universums, der Natur, oder von Gott wenn wir eine schöpferische Instanz so nennen wollen. Alle Bodenschätze, alle Früchte der Natur, alle Tiere, alle Pflanzen, das alles ist auf der Erde vorhanden und steht uns zur Verfügung. Wir müssen natürlich den Aufwand auf uns nehmen, Feldfrüchte anzubauen, Tiere zu züchten, Bodenschätze abzubauen, Gegenstände für unseren täglichen Gebrauch herzustellen, Gebäude zu errichten etc. Für diesen Aufwand ist es auch legitim im Austausch untereinander eine gewisse Entlohnung in Form von z.B. Geld zu erhalten. Aber auch ein Unternehmer sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass er mit Rohstoffen operiert, die er letztendlich von der Natur geschenkt bekommen hat. Natürlich hat er den Aufwand sie abzubauen, zu verarbeiten zu vermarkten etc. Aber vielleicht macht es uns alle etwas großzügiger im Umgang untereinander, wenn wir im Hinterkopf haben, dass wir mit ursprünglich geschenkten Dingen handeln und Geschäfte machen.

Und noch etwas ist mir eingefallen: auch unsere Talente und Veranlagungen, sogar der Körper, den wir in diesem Leben haben, all das sind auch Geschenke des Universums an uns. Ja, es stimmt, dass wir unsere Talente so oder so nutzen und an ihnen arbeiten und sie entwickeln können. Aber ursprünglich haben wir sie geschenkt bekommen und daher scheint es mir auch nicht zulässig, sich weiß Gott etwas auf seine persönlichen Fähigkeiten einzubilden. Jedenfalls erscheint es mir nicht gerechtfertigt, dass wir unsere Talente dahingehend verwenden, uns damit auf Kosten anderer einen Vorteil zu verschaffen. Sie zum Nutzen aller - durchaus auch für uns selbst – einzusetzen, liegt meiner Meinung nach mehr auf der Linie der Dankbarkeit gegenüber dem Universum.

 

Buchempfehlungen:

Dr. Michael Newton: „Die Reisen der Seele“, ISBN-13: 978-3907029503

Dr. Michael Newton: „Die Abenteuer der Seelen“, ISBN-13: 978-3907029718

 

Wie sehen Sie das? Wenn Sie möchten, hinterlassen Sie mir doch gerne einen Kommentar zu diesem Artikel. Ich freue mich, von Ihnen zu lesen und vielleicht mit Ihnen auch zu diskutieren!

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© 2017, Clemens Pistauer, Human- und Tier-Energetiker in 1190 Wien

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02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony

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02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony

Bild: "Modern yin-yang-symbol", Quelle: wikipedia.org


Auf meinen vorherigen Eintrag „Das Ego aus spiritueller Sicht“ erhielt ich unter anderem die Rückmeldung, dass meine Ausführungen recht „kompliziert“ und nicht gerade leichte Kost waren. Das kann ich schon nachvollziehen. Daher hier zur Abwechslung und Illustration der Rollen von Seele und Ego eine kleine Geschichte:

Es war einmal ein Mann, der hatte einen Sohn. Sie besaßen auch ein Pony, das sie sehr liebten. Eines Tages lief das Pony weg und war nicht mehr auffindbar. Der Nachbar des Mannes kam herbei und rief aus: „Das ist ja schrecklich! Was für ein Verlust.“

Der Mann blieb allerdings ruhig und antwortete: „Es ist noch nicht vorbei.“ 2 Tage später kehrte das Pony unerwartet zurück und brachte auch noch ein wunderschönes weißes Pferd mit. Der Nachbar freute sich und sagte: „Oh, was für ein Glücksfall! Jetzt habt ihr nicht nur ein Pony, sondern auch noch ein schönes weißes Pferd dazu.“ Der Mann blieb aber wieder völlig ruhig und sagte nur: „Es ist noch nicht vorbei.“

Einige Tage darauf versuchte der Sohn des Mannes auf dem neuen weißen Pferd zu reiten. Er fiel jedoch herunter und brach sich ein Bein. Der Nachbar sah das, kam herüber gelaufen und rief: „Ojeh, was für ein Unglück! Jetzt habt ihr dieses schöne neue Pferd und da muss so etwas passieren. Wer wird dir jetzt bei der Arbeit helfen, wenn dein Sohn verletzt ist?“ Der Mann blieb auch diesmal ruhig und antwortete: „Es ist noch nicht vorbei.“

Tags darauf kam die Armee ins Dorf, um alle wehrfähigen jungen Männer für den Kriegsdienst einzuziehen. Als die Soldaten jedoch das gebrochene Bein des jungen Mannes sahen, ließen sie ihn zurück. Der Nachbar jubelte: „Was für ein Riesenglück, dass dein Sohn sich gestern das Bein gebrochen hat, sonst hätten sie ihn mitgenommen. Du musst überglücklich sein!“ Doch der Mann blieb wie immer ruhig und meinte nur: „Es ist nie vorbei.“*

In dieser Geschichte steht der Mann für unsere Seele, der aufgeregte Nachbar für unser Ego. Es lässt sich sehr stark von den momentanen Umständen beeindrucken. Die Seele nimmt die „Aufs“ und „Abs“ des Lebens viel gelassener, weil sie weiß, dass es in erster Linie um die Erfahrung geht und dass man nie genau wissen kann, wozu ein Ereignis gut ist.

Wenn wir es schaffen ruhig zu bleiben und in uns hineinspüren, können wir auch beim Auftreten unerwarteter Umstände oder in Zeiten von Ungewissheit oder Unsicherheit intuitiv feststellen, wie die Lage gerade ist. Die Kunst besteht nur darin, in der konkreten stressigen oder überraschenden Situation daran zu denken und es zu tun, wie ich aus eigener Erfahrung nur allzu gut weiß (nämlich anhand aller Situationen, in denen ich dann doch wieder ganz darauf vergessen habe).
Erfahren Sie hier mehr zum Thema Intuition

*Diese Geschichte habe ich leicht abgewandelt übernommen aus dem Buch „Feuer im Herzen“ von Deepak Chopra.

Weitere Artikel zum Thema Intuition:
01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition
11 | Herz und Verstand
17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitioins-Kongress

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01 | Das Ego aus spiritueller Sicht

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01 | Das Ego aus spiritueller Sicht

Bild: Fünf russische Matrjoschka/Babuschka Puppen in verschiedenen Größen auf einem Tisch.


Wovon reden wir, wenn wir vom „Ego“ aus einem spirituellen Blickwinkel reden?

Man kann das „Ego“ als jenes Phänomen ansehen,  das aus der Verbindung einer Seele mit einem menschlichen Körper entsteht. Das Wort „Seele“ hat hier eine spirituelle Dimension. Sie ist ein „Fragment“ an unsterblichem und ewigem Bewusstsein, das aus dem "Großen Leben" (man könnte auch „Gott“ sagen) hervorgegangen ist und irgendwann, bereichert mit zahlreichen Erfahrungen wieder dorthin zurückkehrt. Obwohl die Seele aus dem Großen Leben hervorgegangen ist, ist sie doch nicht von diesem getrennt. Das Große Leben bildet die Substanz seiner gesamten „Schöpfung“, belebt sie und erfüllt sie. Das Ego macht es uns möglich, in einem menschlichen Körper Erfahrungen zu machen und zu wirken. Es entsteht, wenn der menschliche Geist sich selbst in einem Körper wahrnimmt und z.B. sagt: „Ich bin Clemens Pistauer“. Das Ego bzw. die menschliche Persönlichkeit geht also aus der Identifikation des Geistes mit dem physischen Körper, sowie mit seinen Gedanken und Emotionen hervor. Der Geist ist eine Art „Behälter“ unserer Gedanken, Gefühle, Überzeugungen, gespeicherten Eindrücke und Erfahrungen. Er fluktuiert und verändert sich laufend. Man könnte ihn auch mit einem Ball vergleichen, der sich ausdehnt oder zusammenzieht, je nachdem, wie weit unser Bewusstsein gerade ist. Je mehr Bewusstheit bzw. geistige „Weite“ sich gerade in dem „Ball“ befindet, desto größer ist er.

 

Wer sind wir?

Vielleicht ist das Große Leben ja sehr kreativ und experimentierfreudig und hat sich aus purer Freude am Schaffen entschieden, unser Universum, unser Sonnensystem und darin auch den Planeten Erde hervorzubringen. Die Seelen, die wir sind,  haben einen unsterblichen, ewigen Kern, vielleicht vergleichbar einem Funken aus dem Feuer des Großen Lebens. Rund um diesen Kern entfaltet sich die Seele, die mit freiem Willen ausgestattet ist und durch die sich das Große Leben selbst schöpferisch betätigt und manifestiert. Das Große Leben „spürt“ sich selbst durch seine Schöpfung.

Eine von wahrscheinlich unzähligen Möglichkeiten von Seelen sich zu entwickeln und Erfahrungen zu machen ist das „Schlüpfen“ in einen irdischen Körper, z.B. Den Körper eines Menschen auf dem Planeten Erde. Und vielleicht bekommen wir auch so eine Art Warnhinweis, bevor wir hier her kommen: „Vorsicht, es kann dort teilweise auch sehr mühsam, anstrengend und phasenweise äußerst unangenehm sein. Das ist Teil der Erfahrung.“ Vielleicht ist das vergleichbar den Hinweisen, die man bekommt, wenn man einen risikoreichen Sport wie z.B. Paragleiten ausüben möchte. Da wir allerdings in Wirklichkeit unsterbliche Seelen mit einem ewigen Anteil am Großen Leben sind und wissen, dass letztendlich nichts passieren kann, lassen wir uns auf das Abenteuer ein, so nach dem Motto: „Das wird eine interessante Erfahrung“. Speziell interessant und „authentisch“ wird die Erfahrung auch dadurch, dass wir die bewusste Erinnerung an unsere Unsterblichkeit verlieren, wenn wir auf der Erde in einem physischen Körper geboren werden. Ziel unserer Entwicklung hier dürfte neben den reichhaltigen Erfahrungen auch das Wieder-Erinnern an unsere ewige Natur sein.

Ich persönlich finde ja die aus dem russischen Kulturkreis kommenden Matrjoschka/Babuschka Puppen in gewisser Weise faszinierend. Wenn man die Größte der Puppen öffnet, dann kommt in ihr die Nächste zum Vorschein, in dieser wieder eine Kleinere, usw.. So ähnlich kann man es sich auch vorstellen, dass unsere Seele unseren physischen Körper "bewohnt". Man sieht sie nicht, aber sie ist trotzdem da.

 

Wofür haben wir den Geist?

Der Geist ist ein Instrument, das es uns als Seelen erlaubt, uns in der Welt der körperlichen Sinne zurechtzufinden. Dadurch, dass die Dinge und Lebewesen alle scheinbar getrennt voneinander sind, ist es sehr hilfreich ein Werkzeug zu haben, um diese getrennte Welt erfassen, verwalten, erforschen und kategorisieren zu können. Der Geist ist das Instrument der Unterscheidung. Er sagt uns: „Das ist ein Baum, das andere dort ist kein Baum, das sieht nämlich anders aus, fühlt sich anders an und ist aus anderem Material.“ Der Geist gibt allen Dingen ihre Namen, beschreibt sie und teilt sie ein. Er kann auch gut zählen, messen und rechnen. Er hat allerdings den „Nachteil“, dass er sich nur innerhalb seiner eigenen Grenzen bewegen kann. In unserem Beispiel mit dem Ball würde das bedeuten:: Der Geist kennt sich innerhalb des „Balls“, also seines eigenen Bewusstseins aus und kann über alles darin Aussagen treffen. Da er aber auf seine eigene Reichweite beschränkt ist, kann er keine Aussagen darüber treffen, ob sich etwas außerhalb des Balls befindet und wenn ja, was. Wenn unser Geist sehr weit wird, z.B. In der Stille oder in Meditation, kann er im universellen Geist des Großen Lebens aufgehen – ein Moment der „Erleuchtung“.

Eine Möglichkeit, auch im Alltagsleben über die Grenzen unseres geistigen Balls hinaus zu schauen ist die Intuition. Sie ist die direkte Verbindung zu diesem unsterblichen ewigen „Kern“ in uns allen. Da dieser ewige Kern allwissend ist, können wir durch die Intuition Dinge erfahren, die außerhalb der Reichweite unseres Geistes sind. Wir wissen dann, dass die Dinge genau so sind wie sie in einer konkreten Situation eben sind, obwohl der Geist bzw. Verstand dafür keine „rationale“ Erklärung hat. Ich schule meine Intuition schon seit mehreren Jahren und versuche auch immer, meine Wahrnehmungen konkret zu überprüfen. Der Vorteil beim Einbeziehen der Intuition im Zuge einer Entscheidung ist, dass wir oft Dinge ahnen oder wissen, die uns der Geist bzw. Verstand nicht sagen kann und wir so eine zusätzliche Stütze haben.

Wie trifft denn unser Geist Entscheidungen? Einerseits nützt er die fünf körperlichen Sinne Sehen, Hören … als Grundlage. Zusätzlich geht er ins „Archiv“, das heißt er sucht im Gedächtnis nach ähnlichen oder vergleichbaren Situationen in der Vergangenheit. Wir überlegen dann: „Aha, damals war das so, da habe ich es so gemacht. Ist die Situation, wie sie damals war, mit meiner jetzigen Lage vergleichbar?“ Er vergleicht und wägt ab. Daran ist nichts verkehrt und oft kommen wir so auch zu stimmigen Ergebnissen. Die Sache ist nur, dass das Leben niemals völlig gleich ist. Jeder Augenblick ist neu und auf seine Art einzigartig. Es gibt nicht zwei Momente oder Situationen, in denen alles identisch ist. So wie der griechische Philosoph Heraklit bemerkte: „Man kann nicht zwei Mal in denselben Fluss steigen.“

Wenn jede Situation etwas anders ist als alle anderen, passen vielleicht die Lösungen, die mir einmal gut gedient haben, in meiner jetzigen Lage nicht mehr. Hier kann mir die Intuition helfen. Sie ist unmittelbare Wahrnehmung der Realität im Hier und Jetzt.
Erfahren Sie hier mehr zum Thema Intuition.

 

Das Ego und der Kampf

Da das Ego sich in den meisten Fällen getrennt von allen anderen Wesen und Dingen und auch vom Großen Leben glaubt, ist es der Meinung, kämpfen und sich behaupten zu müssen. Aufgrund der schwierigen Bedingungen auf der Erde ist ein gewisses Maß an Kampf ums Überleben unausweichlich und vom Großen Leben wohl auch eingeplant worden. Was mir allerdings nicht nötig zu sein scheint ist der exzessive Kampf der Menschen untereinander. Viele von uns identifizieren sich sehr stark mit ihrem Körper. Wenn ich glaube, dass ich mein Körper bin, kommt mir bald eine Erkenntnis: „Mein Körper wird irgendwann sterben. Das lässt sich rund um mich beobachten: Und daraus schließe ich: „Ojeh – ICH werde sterben!“ Wenn das aber nun gar nicht stimmen sollte? Wie wäre es, wenn wir, die wir das Leben selbst sind, eine interessante Erfahrung hier auf der Erde machen. Wenn diese Erfahrung zu Ende ist, gehen wir weiter und machen andere Erfahrungen.

Die Illusion des Getrennt-Seins bringt uns dazu, uns in einen Kampfmodus zu begeben. Der Geist fördert das, weil er ja der Spezialist fürs Unterscheiden ist. Wir sehen z. B., dass ein anderer Mensch stärker ist als wir und mehr Gewichte heben, schneller auf Brettern einen Abhang hinunterrasen oder Dank ihres/seines schärferen Verstandes vorteilhaftere Geschäfte abschließen kann. Wir nehmen diese Unterschiede wahr und beginnen daraus Wertungen zu machen. „Der kann besser Skifahren als ich“, oder „die ist gescheiter als ich“.

 

Gut und böse

Auch Gut und Böse sind zwei Begriffe, die unser Geist hervorgebracht hat. Je mehr uns bewusst ist, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind, desto weniger sind wir anfällig dafür, sogenannte „böse“ Taten zu begehen. Das ist ein sehr umfangreiches Thema, zu dem ich bei Gelegenheit noch gerne mehr sagen würde.

 

Es interessiert mich wie Sie all diese Dinge sehen. Wenn Sie Lust haben, dann hinterlassen Sie mir unten einen Kommentar. Vielleicht beginnt dann ja auch eine Diskussion...

 

Zum Schluss kann ich noch zwei Bücher empfehlen:

  • Dr. Michael Newton: „Die Reisen der Seele“ (ISBN-13: 978-3907029503)
  • Dr. Frank Kinslow: „Suche nichts - finde alles“ (englischer Originaltitel „Beyond Happiness")(ISBN-13: 978-3-86731-073-4)

Weitere Artikel zum Thema Intuition:
02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition
11 | Herz und Verstand
17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitioins-Kongress

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