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Energiefluss

16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

Bild: schwarz-weiß Foto einer schlafenden Frau (Quelle: Pixabay)


Kennen Sie das auch? Sie liegen am Abend im Bett, sind eh hundemüde, und können aber trotzdem nicht einschlafen. Die Gedanken gehen im Kreis und irgendwie fühlen Sie sich aufgekratzt, trotz Erschöpfung. Oder Sie gehören zu jenen Menschen, die in der Nacht oder am frühen Morgen aufwachen und dann einfach nicht mehr einschlafen können? Mir geht es immer wieder einmal so. Im Laufe der Zeit habe ich eine sehr nützliche Übung kennengelernt, mit der ich zumeist rasch einschlafen kann. Sie dauert nicht lang und kann im Bett liegend gemacht werden.

Hier ist sie: Ich liege in meinem Bett auf dem Rücken. Nun richte ich meine Aufmerksamkeit auf den Innenraum meines Körpers. Dann beginne ich in Gedanken durch meinen Körper zu wandern. D.h. ich lege meine innere Aufmerksamkeit nacheinander auf oder besser gesagt „in“ bestimmte Bereiche meines Körpers. Sehr bewehrt hat sich diese Reihenfolge: Ich beginne bei den Füßen. Ich lege also meine Aufmerksamkeit in meine Füße und versuche, sie richtig gut (von innen her) zu spüren. Dann folgen die Knöchel, Unterschenkel, Knie und Oberschenkel. In jedem dieser Bereiche bleibe ich einige Sekunden.

Jetzt wird es gefinkelt: Nach den Oberschenkeln gehe ich von unten kommend durch den hinteren (also im Liegen den „unteren“) Teil des Oberkörpers. Ich beginne mit dem Popo, dann kommt die Nierengegend, dann der mittlere Rücken, der obere Rücken und schließlich die Schultern. Nun geht es durch die Arme nach unten, also Oberarme, Ellenbogen, Unterarme, Handgelenke und Hände. In jedem dieser Bereiche bleibe ich wieder einige Sekunden mit meiner Aufmerksamkeit. Nach den Händen hüpfe ich zum Genital- / Unterbauchbereich. Von dort aus gehe ich jetzt die vordere Seite des Oberkörpers durch. Nach dem Unterbauch kommt die Nabelgegend, der Solarplexus und dann der Brustbereich. Wenn ich bei den Schultern angekommen bin und der Oberkörper komplett ist, dann kommt der Halsbereich und schließlich der Kopf.

Oft beginne ich schon während der Übung einzuschlafen – interessanterweise sehr oft, während ich mit der Aufmerksamkeit die Rückseite des Oberkörpers hinauf wandere.

Spätestens, wenn ich einmal den ganzen Körper durch bin, bin ich schon so müde, dass ich einschlafe. Wenn meine Gedanken während der Übung abschweifen, dann gehe ich mit der Aufmerksamkeit in den Körperteil zurück, wo ich vor dem Abschweifen war - und mache einfach weiter. Ich gehe mit keiner bestimmten Absicht durch den Körper. Ich bin einfach mit meiner Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt und im jeweiligen Körperteil ganz präsent.

Noch ein Hinweis: Die Übung erfordert keine geistige Anspannung oder Anstrengung. Je entspannter und lockerer, desto besser. Sie können die Übung natürlich so schnell oder langsam machen, wie es für Sie angenehm ist. Die obige Beschreibung mit einigen Sekunden pro Körperregion ist ein Vorschlag von mir. Wenn Sie manche Bereiche Ihres Körpers nicht so gut spüren oder wahrnehmen wie andere, dann macht das gar nichts.

Berichten Sie mir gerne wie Sie die Übung gefunden haben.
Liebe Grüße und angenehmen Schlaf!

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10 | Was macht ein Energetiker eigentlich?

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10 | Was macht ein Energetiker eigentlich?

Bild: Clemens Pistauer arbeitet energetisch mit einer Klientin, indem er sie leicht mit zwei Fingern berührt, Foto: S. Schneeweisz


aktualisiert am 15.01.2019

Die Frage, was ein Energetiker eigentlich genau macht, wird mir immer wieder gestellt. Deshalb dachte ich mir, es wird höchste Zeit für einen Blog-Beitrag dazu.

Also dann: Das Energetiker-Gewerbe ist ein freies Gewerbe nach der österreichischen Gewerbeordnung 1994. Hierzulande sind derzeit mehr als 18.000 Energetikerinnen und Energetiker tätig. Nach dem Gewerbewortlaut ist die Energetik als „Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit“definiert. Es gibt drei Unterkategorien, nämlich Human-Energetik (arbeitet mit Menschen), Tier-Energetik und Lebensraum Consulting (Raum-Energetik). Ich persönlich arbeite zurzeit sowohl mit Menschen, als auch mit Tieren.

"Freies Gewerbe" bedeutet, dass man, um Energetikerin oder Energetiker zu sein, grundsätzlich keinen speziellen Nachweis einer beruflichen Qualifikation erbringen muss. Das heißt natürlich nicht, dass die meisten von uns nicht mitunter sehr umfangreiche und zeitintensive Ausbildungen in ihren jeweiligen Spezialgebieten absolviert haben. Um die Wahrnehmung des Energetikergewerbes als professionellen Berufsstand und dessen Wertschätzung in der Öffentlichkeit zu erhöhen, hat die Berufsgruppe Humanenergetik in der Wirtschaftskammer Österreich im Herbst 2016 ein selbst auferlegtes freiwilliges Qualitätssicherungsprogramm in drei Schritten präsentiert. Es umfasst den Nachweis der allgemeinen beruflichen Qualifikation als Human-Energetikerin bzw. Human-Energetiker mittels dreier Qualitätsabzeichen - Bronze, Silber und Gold. Je nach Stufe müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt und Nachweise erbracht werden.

Grundsätzlich ist der Anwendungsbereich der Energetik sehr breit. Unter die Human-Energetik fallen zum Beispiel Methoden wie Bachblütenberatung, Cranio-Sakrale Energiearbeit, Kinesiologie oder die energetische Arbeit mit Edelsteinen. Seit der jüngsten Überarbeitung des Berufsbildes gibt es keine lange Aufzählung der einzelnen Methoden mehr, sondern rund ein Dutzend allgemein zusammengefasste Kategorien, in die die unterschiedlichen Methoden fallen. Die von mir angewandten Methoden der Quantenheilung beziehungsweise von Matrix Energetics können beispielsweise in die Kategorien „sanfte Berührung“  bzw. “Energiearbeit in der Aura“ eingeordnet werden. Unter „Aura“ versteht man das Energiefeld, das unseren Körper umgibt.

Näheres zu den von mir angewandten Methoden der Quantenheilung und von Matrix Energetics können Sie hier nachlesen. Das Wort Quantenheilung hat übrigens nichts mit "Heilung" zu tun, wie sie in der Medizin verstanden wird. Quantenheilung ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Der US-amerikanische Chiropraktiker und spirituelle Lehrer Dr. Frank Kinslow nannte seine Methode „Quantum Entrainment“. Das wird in den deutschsprachigen Ausgaben seiner Bücher mit "Quantenheilung" übersetzt. Ich persönlich halte diese Übersetzung für ein wenig unglücklich, allerdings hat sich dieser Begriff bei uns eingebürgert. Man könnte "Quantum Entrainment" zum Beispiel auch mit „Quantenströmen“ übersetzen, was dem dynamischen und transformierenden Element dieser Methode Rechnung tragen würde.

Mehr über die praktischen Aspekte bei der Arbeit mit Quantenheilung und Matrix Energetics finden Sie im Blog-Artikel “27 | Fehlende Köpfe und fliegende Teppiche – wie sich Energetik anfühlen kann“. Dort berichten meine Klientinnen und Klienten und auch ich über unsere ganz persönlichen Erfahrungen bei energetischen Sitzungen. Beispiele dafür sind Kribbeln und Wärme in bestimmten Körperteilen, das Gefühl von innerer Leichtigkeit, schlaglichtartige Inspirationen und die bewusste Wahrnehmung des Strömens von Energien.

À propos Strömen: Das Arbeitsfeld von Energetikerinnen und Energetikern und die Grenzziehung zu anderen Berufsgruppen lässt sich auch gut mit dem sogenannten “3-Ebenen-Modell der Energetik” veranschaulichen. Im Blog-Artikel “12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik” können Sie eine ausführliche Beschreibung dieses Modells nachlesen. Dabei begegnet Ihnen unter anderem fließendes Wasser, ein Springbrunnen und ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer.


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