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27 | Fehlende Köpfe und fliegende Teppiche – wie sich Energetik anfühlen kann

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27 | Fehlende Köpfe und fliegende Teppiche – wie sich Energetik anfühlen kann

Bild: Bequeme Liege mit weichem Schaffell in der Praxis von Clemens Pistauer. (Quelle: Clemens Pistauer/Erwin Sovkov)


Heute möchte ich versuchen, Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie sich eine energetische Sitzung in der Praxis anfühlen kann*. Für diesen Artikel habe ich mir einerseits angeschaut welche Gemeinsamkeiten es im subjektiven Erleben meiner Klientinnen und Klienten während und nach einer Sitzung gibt. Andererseits fließen meine langjährigen persönlichen Erfahrungen bei der Selbstanwendung von „Quantenheilung“ und „Matrix Energetics“ ein - in gewisser Weise bin ich nämlich mein häufigster Klient.

Die meisten meiner Klienten berichten, dass sie in einen Zustand körperlicher und geistiger Ruhe kommen, manchmal begleitet von Empfindungen wie Leichtigkeit, innerer Weite oder Helligkeit. Auch über ein Gefühl von Prickeln oder Wärme in manchen Regionen des Körpers wird mir immer wieder erzählt. Eine Klientin berichtete mir sogar, dass sie kurioserweise bei den Aktivierungen – unabhängig vom konkreten Thema – stets Muskelzuckungen im Bereich des Nackens verspürt und gleichzeitig ein „starkes Magnetfeld“ rund um sich wahrnimmt.

Manche Menschen schlafen oder nicken während einer Sitzung ein. Das liegt vermutlich auch an dem bequemen Sessel in meiner Praxis. Im Zusammenhang mit dem Gefühl von Leichtigkeit, über welches meine Klienten immer wieder berichten, fällt mir die Aussage einer Dame ein, die meinte, dass sie sich „wie auf einem fliegenden Teppich“ gefühlt habe. Ich selbst verspüre bei der Durchführung von Sitzungen für meine Klienten ein Gefühl von Ausdehnung und Weite, oft auch von innerer Freude.

Ähnlich, nur intensiver erlebe ich es, wenn ich „Quantenheilung“ bzw. „Matrix Energetics“ bei mir selbst anwende. Dabei empfinde ich ein Gefühl innerer Ausdehnung. Mein Körper spürt sich dann leichter, weiter und „heller“ an. Das führt zu Entspannung und Wärme, begleitet von der Empfindung, in ein Feld aus schützender und stärkender Energie eingehüllt zu sein. Körperliche und geistige Anspannungen können sich lösen, unwillkürlich stellt sich ein Lächeln ein.

Der Vollständigkeit halber möchte ich allerdings erwähnen, dass es auch ab und zu vorkommt, dass jemand bei einer Sitzung nichts spürt und auch danach keine Wirkungen zu verzeichnen sind – sich also nichts tut.

Am anderen Ende des Spektrums gibt es demgegenüber die eher außergewöhnlichen Erfahrungen. Beispielsweise schreibt Michael P., ein Klient in seinem Erfahrungsbericht: „Die Gedanken beruhigten sich auf einmal, ich wurde ganz ruhig und friedvoll. Das klingt jetzt auch vielleicht seltsam, aber so erlebte ich es: Eine helle und warme Energie durchströmte mich von allen Seiten. Es prickelte im ganzen Körper. Mein Atem wurde langsamer, bewusster. Alles war klar, hell, ich sah alles in einem orangen Schimmer. Ich merkte, es gibt nichts, wovor man sich fürchten muss. Ich erkannte und erkenne es noch, welche wunderschöne und helle Lebensenergie in allen Lebewesen, auch in uns Menschen steckt.“ Den vollständigen Bericht dieses Klienten können Sie hier in den Erfahrungsberichten nachlesen.

Ein weiteres Beispiel: Eine Klientin erzählte mir, dass sie sich am Ende der Aktivierung so gefühlt habe, wie wenn sie „keinen Kopf“ hätte. Diese Aussage verwirrte mich zunächst. Sie erklärte mir, dass in der Zeit vor unserer Sitzung ihr Kopf ständig voller Gedanken gewesen sei, und sie es als extrem angenehm empfinde, dass dort nun Ruhe und Leichtigkeit herrsche.

Zu guter Letzt möchte ich noch ein interessantes Phänomen erwähnen, dass ich immer wieder beobachte: Je aufgeschlossener und offener meine Klientinnen und Klienten zu den Aktivierungen kommen, desto besser und intensiver wirkt meine Arbeit mitunter. Ich kann das nicht ganz erklären. Es dürfte so sein, dass Zweifel oder Skepsis manchmal eine Art Barriere bilden, die die Wirkung der Sitzungen abschwächen oder ganz verhindern können. Es ist natürlich, dass wir manchmal skeptisch sind, wenn wir einer neuen Situation oder Erfahrung gegenüber stehen. Das können wir oft auch gar nicht bewusst beeinflussen. Wichtig ist nur, mit einer geistig offenen, neugierigen und aufgeschlossenen Haltung in eine Sitzung zu gehen. Es ist eine neue Erfahrung…

* Es gibt unzählige energetische Arbeitsmethoden. Seriöser Weise kann ich nur Aussagen darüber treffen, wie sich die Anwendung der von mir ausgeübten Methoden “Quantenheilung” und “Matrix Energetics” nach Berichten meiner Klienten und nach meiner persönlichen Wahrnehmung als Ausübender und Selbst-Anwender anfühlen.

Möglicherweise sind in diesem Zusammenhang auch diese Artikel für sie von Interesse:
10 | Was macht ein Energetiker eigentlich?
12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik
13 | So nah und doch so weit... - energetische Arbeit aus der Ferne
16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen
23 | Aus dem Nichts?
29 | Über die Grenze des Messbaren… 1


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25 | Ein Filmtipp zu Papst Franziskus

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25 | Ein Filmtipp zu Papst Franziskus

Bild: Auf zwei offene, aneinandergelegte Handflächen ist die Weltkarte gemalt. Im Hintergrund der blaue Himmel mit Wolken. (Quelle: Pixabay)


Aus aktuellem Anlass gibt es heute einen Gastbeitrag meiner guten Freundin Charlotte Karas:

 

Neulich im klimatisierten Kino

Seit 14. Juni 2018 läuft der Film "Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes" in den österreichischen Kinos. Er hat mich sehr angenehm berührt und mich bekräftigt meinen Prinzipien treuzubleiben. Hierzu einige Gedanken aus dem Film bzw. ein ausschnittartiger Umriss aus dem Inhalt:

In dem Film nimmt uns der Papst mit auf eine Reise um die Welt. Er teilt seine Gedanken zu den schicksalshaften Ereignissen und Situationen auf unserem Erdball mit und gibt auch Statements zu unterschiedlichen Lebensumständen ab. So konfrontiert er den Zuseher gleich zu Beginn des Films mit der Frage „Können wir nicht alle etwas ärmer werden?“
Er erklärt, dass wer sein Brot nicht verdienen kann, an Würde verliert. An dieser Stelle erläutert er die 3 T (im italienischen) des Lebens: Arbeit – Land – Dach.

Der Film stellt auch eine Verbindung zu Franz von Assisi her, welcher vor ca. 800 Jahren lebte und als Apostel des Ohres gilt. Zuhören und dem anderen in die Augen schauen, empfinden wir heute womöglich bereits als Herausforderung oder erleben wir als Seltenheit.
Im Mai 2015 veröffentlichte der Papst die „Enzyklika laudato si“ zur Umweltsituation der Erde, nur wenige Tage vor dem Klimagipfel in Paris.
Während des Films verweist er auf den
Sonnengesang von Franz von Assisi, der schon damals mit diesem Gedicht die Natur ehrte. So sollten auch wir die Mutter Erde - unser (zu)Hause (be)schützen.

Eine weitere Beschreibung aus dem Film: Leben bedeutet die Füße auf dem Weg des Lebens staubig zu machen.
Im Laufe der Reise sehen wir Bilder und Aufnahmen zu Armut, Krankheit, Umweltkatastrophen, Waffenhandel und Kriegen. Der Papst spricht zu den Themen Familie, Leben, Homosexualität, Gleichstellung der Geschlechter, pädophile Priester, Umweltverschmutzung, die Natur und Mutter Erde, sowie die Flüchtlingssituation.
Wir dürfen das Leid der anderen nie als normal ansehen und uns daran gewöhnen, ermahnt uns der Papst folglich.
Auch dem Aspekt Tod in unserem Dasein schenkt er einige Worte.
Weiters erzählt er vom interreligiösen Weltfriedensgebet in Assisi, welches 2016 zum fünften Mal abgehalten wurde.

Zum Abschluss schenkt er uns ein Lächeln und ermuntert uns den Sinn für Humor nicht zu verlieren - so zumindest seine tägliche "Lebensübung".

Eine nachhaltige Filmempfehlung für jeden Menschen.

 

Vielen Dank, Charlotte!

 

Hier noch eine kurze Anmerkung von mir: Im Blog-Artikel "06 | Der Berg und die Dörfer" habe ich meinen Blickwinkel auf das Thema „Das Leben und die Religionen“ beschrieben. Ich persönlich gehöre keiner bestimmten Religionsgemeinschaft an, habe aber an allen Religionen und spirituellen Traditionen ein aufgeschlossenes, allerdings auch kritisches, Interesse. Ich finde, man sollte alles hinterfragen dürfen.

Ein anderer empfehlenswerter Film ist:

04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition

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02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
05 | Himmel, Hölle und Humor
08 | Die Katze des Dalai Lama - Buchtipp
11 | Herz und Verstand
18 | Vom Wert der Geduld
24 | Stein und Flöte - Buchtipps für den Urlaub 2


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21 | Über die Grenze des Schachbretts

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21 | Über die Grenze des Schachbretts

Bild: Ein Schachbrett in Grundaufstellung steht idyllisch auf einem Bootssteg in einem dunkelgrünen Gewässer. Im Hintergrund wächst Schilf.(Quelle: Pixabay)


Spielen Sie Schach? Wenn ja – ausgezeichnet. Wenn nein, dann wird Sie dieser Artikel vielleicht trotzdem interessieren. Ich beschäftige mich darin nicht mit den Feinheiten des Schachspiels, sondern damit, was uns ein Schachbrett möglicherweise über unseren Verstand mitteilen kann.

Im Allgemeinen wird das Schachspiel ja als ausgezeichnetes Training für den Intellekt betrachtet. Warum ist das so? Was können wir von einem Schachbrett über den Verstand und seine Grenzen lernen?

 Zunächst kann man wohl sagen, dass das Prinzip des Schachspiels auf einer Zweiteilung beruht. Es gibt schwarze und weiße Felder und schwarze und weiße Figuren, die sich auf dem Brett bewegen.

Damit bildet das Schachspiel meiner Ansicht nach ganz wunderbar eine der Funktionen bzw. einen hauptsächlichen „Arbeitsauftrag“ unseres Verstandes ab. Der Verstand ist nämlich ein Experte fürs Unterscheiden. Mit  Hilfe des Verstandes können wir Grenzlinien ziehen, Kategorien bilden und „Schubladen“ schaffen, in welche wir die verschiedenen "Dinge" einordnen können. Der Intellekt hilft uns, Ordnung in die Welt zu bringen, die wir bewohnen. Als Werkzeug könnte man ihn eventuell mit einem Messer vergleichen. Mit einem Messer kann man Sachen zertrennen und zuschneiden, sie aber nicht zusammenfügen. Der Verstand tut sich leicht damit, Unterschiede zu erkennen. Mit Konzepten wie Einheit, Unendlichkeit und Ewigkeit hat er dagegen Probleme. Darum sagen wir ja auch umgangssprachlich: „Das Unendliche kann man sich nicht vorstellen.“

Nun zurück zu unserem Schachbrett: Das Schachbrett mit seinen 64 schwarzen und weißen Feldern bildet ein kleines Universum für sich. Es gibt nahezu unbegrenzte Zugmöglichkeiten. Auf einem Schachbrett herrschen ganz klare Regeln. Das Brett und die Regeln des Spiels bilden ein in sich geschlossenes System, wobei geschlagene Figuren für diesen Vergleich auch noch zum System gehören. Aber es gibt - wie das Foto dieses Artikels deutlich machen soll - auch einen Bereich außerhalb des Bretts und um das Brett herum. So ähnlich ist es auch mit unserem Verstand. Er ist der Herr in seinem eigenen Reich, kann aber keine zuverlässigen Aussagen darüber treffen, was sich außerhalb der Grenzen seines "Reiches" befindet. Nur, weil er über diese Bereiche nichts aussagen kann heißt es aber noch nicht, dass dort nichts ist. Hier nähern wir uns dem Bereich der Intuition. Ich verstehe unter Intuition die unmittelbare Wahrnehmung der Realität, wie sie ist, abseits von Ideen, Wünschen oder Konzepten.

Immer öfter kommt es vor, dass ich etwas weiß, ohne es intellektuell oder durch die Wahrnehmung meiner fünf Sinne begründen zu können. Dann fragt der Verstand sofort: „Woher weißt du das? Wo ist der Beweis dafür?“ Dann kann ich nur antworten: „Ich weiß es einfach.“

Für gewisse Aufgaben ist der Verstand wunderbar geeignet, aber eben nicht für alles kompetent bzw. die alleinige Instanz. Wenn wir ein Schachbrett als Symbol für das „Reich des Verstandes“ ansehen, könnten wir sagen, dass sich die intuitive Wahrnehmung außerhalb des Schachbretts befindet. Sie ist aber dennoch real und gültig. Ich habe das schon so oft erlebt, dass ich das ruhigen Gewissens sagen kann.

Zum Schluss sicherheitshalber noch eine Klarstellung: Ich habe überhaupt nichts gegen den Verstand. Wir brauchen ihn für unser Leben und Überleben hier auf der Erde. Er ist ein sehr nützliches, vielleicht sogar unentbehrliches  Hilfsmittel, aber er ist nicht der „Master of the Universe“, als der er manchmal gesehen wird.  Ohne den beratenden Einfluss der Intuition, die eine direkte Verbindung zu den größeren Zusammenhängen hat, kann er sogar zum „Master of Desaster“ werden. Darum brauchen wir beides – Intuition und Verstand.

Wie sehen Sie das? Waren Sie auch schon manchmal in einer Situation, in der Sie etwas einfach wussten, ohne es mit Ihrem Verstand begründen zu können? Oder hat Ihr Verstand sogar gesagt: „Nein, das kann nicht sein!“? Wenn Sie wollen, dann hinterlassen Sie Ihre Erfahrungen als Kommentar im Anschluss an diesen Artikel.

Dann können alle anderen LeserInnen und auch ich davon profitieren.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Intuition

Passend zu diesem Artikel finden Sie hier weiterführende Informationen:
11 | Herz und Verstand
17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitions-Kongress
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31 | Mit dem Unerwarteten rechnen

Und als Kontrast:
19 | 1 und Vieles


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18 | Vom Wert der Geduld

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18 | Vom Wert der Geduld

Bild: Eine kleine Schafherde in einer herbstlich nebeligen Landschaft (Quelle Pixabay)


Ich weiß ja nicht, wie Sie die letzten Wochen empfunden haben. Für mich war der November ein sehr anstrengender und herausfordernder Monat. Ich hatte das Gefühl, phasenweise extrem wenig Energie zu haben (Ja, das kommt auch bei Energetikern vor). Viele Dinge, die ich vorhatte, konnte ich nicht so wie geplant umsetzen – alles zog sich irgendwie in die Länge. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass es gar nichts nützen würde, mit mehr Druck an die Sache heranzugehen. Energetisch gesehen herrschte meiner Meinung nach die letzten zwei Wochen „Sturm“. Während dieser Zeit machte ich etwas, dass bei einem Sturm vielleicht ganz klug ist. Ich ging „ins Haus und machte die Fenster und Türen dicht“ und wartete ab.

In dieser Zeit des Rückzugs hatte ich reichlich Gelegenheit, über das Thema Geduld nachzudenken. Ein sehr schwieriges Thema für mich, da ich mich prinzipiell als ungeduldigen Menschen ansehe. Das Titelbild mit den Schafen habe ich übrigens ausgewählt, weil ich Schafe für sehr geduldige und liebenswürdige Tiere halte.

Vielleicht ist die Erde ja gerade der ideale Ort dafür, um Geduld zu lernen. Die Dinge entwickeln sich hier langsam und alles ist schwer und dicht. Die Widerstände sind sehr groß. Wenn es einen guten Ort gibt, an dem man die Fähigkeit der Geduld erlernen kann, dann hier.

Mittlerweile denke ich, dass uns manchmal auch gar nicht viel anderes übrig bleibt, als mit Geduld an die Dinge heranzugehen. Denn in Wirklichkeit können wir – jedenfalls meiner Ansicht nach – ohnehin nichts erzwingen. Wenn man zu viel Druck ausübt, dann kann man höchstens etwas damit zerstören. Dieser „Zwang“ löst dann sehr unerwünschte Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen aus. Diese Wirkungen bekommen nicht nur andere, sondern direkt oder über Umwege auch wir selbst zu spüren. Wir ernten dann also, was wir gesät haben.

In diesem Zusammenhang ist mir dann auch wieder ein Sprichwort aus China eingefallen: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn wir daran ziehen.“ Natürlich heißt das nicht, dass wir alles erdulden, alles aushalten oder uns alles gefallen lassen müssen. Manchmal ist entschlossenes Handeln gefragt. Die Schwierigkeit besteht nur darin, zu unterscheiden, wann es geboten ist zu handeln, und wann es klüger ist abzuwarten. Da hilft uns unsere „innere Stimme“, die Stimme unserer inneren Weisheit, also der Intuition weiter. Sie können sich mit der Stimme Ihrer Intuition in Verbindung setzen, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das energetisch- spirituelle Zentrum in der Mitte Ihres Körpers auf Höhe des Herzens richten.

Wenn Sie sich einmal in einem geeigneten Augenblick ein paar Minuten ruhig hinsetzen und Ihre Aufmerksamkeit dorthin lenken, dann kommen Sie mit Ihrer „Inneren Weisheit“ und Ihrem „Inneren Wissen“  in Kontakt. Versuchen Sie es einmal bei Gelegenheit – es zahlt sich aus! Sie brauchen nichts weiter zu tun, als sich zum Beispiel entspannt auf einen Stuhl zu setzen und darauf zu achten, dass sie Ihre Fußsohlen gut am Boden spüren – also gut geerdet sind. Dann atmen Sie ein paar Mal tief ein und aus und richten Ihre Aufmerksamkeit ganz sanft auf dieses energetisch-spirituelle Zentrum in der Mitte Ihrer Brust auf Höhe des Herzens. Bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit so lange dort, wie  es Ihnen angenehm ist. Zwei bis fünf Minuten genügen völlig. Falls Gedanken auftreten, die Sie abzulenken beginnen, macht das gar nichts. Das ist ganz natürlich. Kehren Sie dann einfach mit Ihrer Aufmerksamkeit wieder in das energetische Herzzentrum zurück. Wenn Sie spüren, dass es genug ist, dann nehmen Sie wieder ein paar tiefe Atemzüge und schließen die Übung ab. Beobachten Sie dann, ob Sie eine Veränderung im Vergleich zu vor der Übung wahrnehmen. Kontaktieren Sie mich gerne per Email oder telefonisch, wenn Sie Fragen, Anregungen oder Feedback zu dieser Übung oder diesem Artikel haben.

Liebe Grüße und eine schöne, ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Intuition

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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

Bild: schwarz-weiß Foto einer schlafenden Frau (Quelle: Pixabay)


Kennen Sie das auch? Sie liegen am Abend im Bett, sind eh hundemüde, und können aber trotzdem nicht einschlafen. Die Gedanken gehen im Kreis und irgendwie fühlen Sie sich aufgekratzt, trotz Erschöpfung. Oder Sie gehören zu jenen Menschen, die in der Nacht oder am frühen Morgen aufwachen und dann einfach nicht mehr einschlafen können? Mir geht es immer wieder einmal so. Im Laufe der Zeit habe ich eine sehr nützliche Übung kennengelernt, mit der ich zumeist rasch einschlafen kann. Sie dauert nicht lang und kann im Bett liegend gemacht werden.

Hier ist sie: Ich liege in meinem Bett auf dem Rücken. Nun richte ich meine Aufmerksamkeit auf den Innenraum meines Körpers. Dann beginne ich in Gedanken durch meinen Körper zu wandern. D.h. ich lege meine innere Aufmerksamkeit nacheinander auf oder besser gesagt „in“ bestimmte Bereiche meines Körpers. Sehr bewehrt hat sich diese Reihenfolge: Ich beginne bei den Füßen. Ich lege also meine Aufmerksamkeit in meine Füße und versuche, sie richtig gut (von innen her) zu spüren. Dann folgen die Knöchel, Unterschenkel, Knie und Oberschenkel. In jedem dieser Bereiche bleibe ich einige Sekunden.

Jetzt wird es gefinkelt: Nach den Oberschenkeln gehe ich von unten kommend durch den hinteren (also im Liegen den „unteren“) Teil des Oberkörpers. Ich beginne mit dem Popo, dann kommt die Nierengegend, dann der mittlere Rücken, der obere Rücken und schließlich die Schultern. Nun geht es durch die Arme nach unten, also Oberarme, Ellenbogen, Unterarme, Handgelenke und Hände. In jedem dieser Bereiche bleibe ich wieder einige Sekunden mit meiner Aufmerksamkeit. Nach den Händen hüpfe ich zum Genital- / Unterbauchbereich. Von dort aus gehe ich jetzt die vordere Seite des Oberkörpers durch. Nach dem Unterbauch kommt die Nabelgegend, der Solarplexus und dann der Brustbereich. Wenn ich bei den Schultern angekommen bin und der Oberkörper komplett ist, dann kommt der Halsbereich und schließlich der Kopf.

Oft beginne ich schon während der Übung einzuschlafen – interessanterweise sehr oft, während ich mit der Aufmerksamkeit die Rückseite des Oberkörpers hinauf wandere.

Spätestens, wenn ich einmal den ganzen Körper durch bin, bin ich schon so müde, dass ich einschlafe. Wenn meine Gedanken während der Übung abschweifen, dann gehe ich mit der Aufmerksamkeit in den Körperteil zurück, wo ich vor dem Abschweifen war - und mache einfach weiter. Ich gehe mit keiner bestimmten Absicht durch den Körper. Ich bin einfach mit meiner Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt und im jeweiligen Körperteil ganz präsent.

Noch ein Hinweis: Die Übung erfordert keine geistige Anspannung oder Anstrengung. Je entspannter und lockerer, desto besser. Sie können die Übung natürlich so schnell oder langsam machen, wie es für Sie angenehm ist. Die obige Beschreibung mit einigen Sekunden pro Körperregion ist ein Vorschlag von mir. Wenn Sie manche Bereiche Ihres Körpers nicht so gut spüren oder wahrnehmen wie andere, dann macht das gar nichts.

Berichten Sie mir gerne wie Sie die Übung gefunden haben.
Liebe Grüße und angenehmen Schlaf!

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12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik

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12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik

Bild: Ein Springbrunnen mit drei übereinander liegenden und nach unten größer werdenden Becken. Die drei Becken stehen für drei Ebenen, das unterste für die materielle (körperliche), das mittlere für die energetische und das oberste für unser individuelles höheres Selbst (Seele) Bildquelle: Pixabay


Wie im Blog-Beitrag “10 | Was macht ein Energetiker eigentlich?“ angekündigt hier nun einige Infos zum sogenannten 3-Ebenen Modell der Energetik. Dieses Modell wurde von meinem Kollegen Michael Stingeder aus Oberösterreich entwickelt. Es dient dazu, das Arbeitsfeld von Energetikerinnen und Energetikern möglichst anschaulich darzustellen und näher zu beschreiben. Konkret geht das Modell davon aus, dass man - bezogen auf ihre “Dichte” - drei Bereiche unterscheiden kann: Die materielle Ebene, die energetische Ebene und die Ebene des sogenannten individuellen höheren Selbst. Das Bild mit dem Brunnen soll das veranschaulichen.

Die materielle Ebene ist jene unseres physischen Körpers und der physischen Welt. Auf dieser Ebene arbeiten die Energetiker nicht. Sie ist anderen Berufsgruppen wie zum Beispiel ÄrztInnen, PhysiotherapeutInnen, MasseurInnen etc. vorbehalten.

Die energetische Ebene ist „feinstofflicher“ und weniger dicht. Hier treffen wir zum Beispiel auf das Energiefeld des Körpers (Aura), Energiemeridiane, Chakren und sonstige energetische Zentren, etc., aber auch auf Gefühle und Gedanken. In diesem Bereich sind Energetikerinnen und Energetiker mit ihren zahlreichen Arbeitsmethoden tätig.

Die oberste Ebene ist diejenige des “individuellen höheren Selbst” oder der Seele. Dort sind die Prinzipien und Baupläne zu finden, also das individuelle Potential jeder und jedes Einzelnen von uns. Diese Ebene können wir Energetikerinnen und Energetiker nicht direkt beeinflussen, wohl aber z.B. mit dem Wunsch unserer Klientinnen und Klienten nach einer konkreten Veränderung für diese dort "andocken". Das tue ich bei meiner Arbeit mit Quantenheilung bzw. Matrix Energetics.

Diese oberste Ebene ist der „Quelle der Schöpfung" am nächsten, wie auch das Bild mit dem Brunnen zeigen soll: In der Mitte der obersten Schale sprudelt das Wasser - im übertragenen Sinn das schöpferische Potenzial - hervor. Von dieser Schale bzw. Ebene können Impulse für Transformationen ausgehen, die sich dann über die energetische Ebene bis in den physischen Bereich auswirken können. Die Art und Weise, wie sich das auf die einzelne Klientin oder den einzelnen Klienten auswirkt, ist ganz unterschiedlich. Gemeinsam ist ihren Berichten, dass sie sich nach einer Sitzung meist friedlich, ruhig und entspannt fühlen.

Das 3-Ebenen Modell der Energetik veranschaulicht - römischer Springbrunnen mit drei Schalen. Quelle Originalfoto: Pixabay.

Das 3-Ebenen Modell der Energetik veranschaulicht - römischer Springbrunnen mit drei Schalen. Quelle Originalfoto: Pixabay.

Ich habe für diesen Artikel die Darstellung des 3-Ebenen Modells mit dem Brunnen gewählt, weil ich sie sehr stimmig finde. Von oben nach unten werden die steinernen Becken immer schwerer, und können mehr Wasser fassen. Im übertragenen Sinn könnte man sagen: Das Leben sprudelt aus sich selbst heraus und „verdichtet“ sich, während es von Schale zu Schale überfließt und Schöpfungen hervorbringt.

Der Schweizer Dichter und Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) hat ein Gedicht über einen derartigen Brunnen verfasst, das das oben gesagte in poetischer Weise ausdrückt:

Der römische Brunnen
Conrad Ferdinand Meyer

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

Die „klassische“ Darstellung des Modells meines Berufskollegen Michael Stingeder finden sie z.B. auf der Webseite der Berufsgruppe Humanenergetik.

Lesen Sie hier Genaueres zu meiner Arbeit mit Quantenheilung und Matrix Energetics.

 

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09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit

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09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit

Bild: Zwei kollidierende Spiralgalaxien im Sternbild “Großer Hund”. (Quelle: pixabay)


Unlängst kamen mir einige Gedanken zum Thema „Werden, Vergehen, und Ewigkeit“. Früher dachte ich mir oft, alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Das Leben hat einen Anfang und das Leben hat ein Ende. Und was ist davor? Und was danach? Irgendwann kam mir dann dieser neue Gedanke: Wie wäre es, wenn wir alle bereits in der Ewigkeit leben? Wie wäre es, wenn das Leben, das „Sein“, einfach da „ist“. Wie wäre es, wenn es gar keinen Anfang und kein Ende gäbe? Wie wäre es, wenn das Leben, das Sein, aus sich selbst heraus und aus purer Freude Schöpfungen hervorbringt, und sie beseelt? Wie wäre es, wenn es dabei um eine Erfahrung ginge, um die Realisierung einer Möglichkeit? Und wenn die Erfahrung gemacht wurde, also die Möglichkeit ausgeschöpft ist, dann verschwindet die Schöpfung wieder, weil sie ihren Zweck erfüllt hat. So wie ein Schneemann, den wir im Winter gebaut haben, und an dem wir unsere Freude hatten, dann im Frühling dahin schmilzt. Was bleibt, ist das „Sein“, das wir alle sind. Und wenn ihm der Sinn danach steht, kreiert es eine neue Schöpfung.

Nur so ein paar Gedanken ...  ich wünsche uns allen einen schönen Frühling!

Im Artikel Nummer "19 | 1 und Vieles"  nähere ich mich diesem Thema in Form eines Gedichtes an.

 

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26 | Momo - Buchtipps für den Urlaub 3


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04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition

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04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition

Bild: Sonnenaufgang über dem Ozean. Knapp über dem Horizont befindet sich eine Wolkenbank. Die Sonne scheint durch einen Spalt darin. (Quelle: pixabay)


Nachdem ich vorgestern im Kino war, kann ich den Film „Innsaei“ als Sprungbrett in das Thema Intuition sehr empfehlen. Eine junge Isländerin erzählt darin, wie sie zunächst eine erfolgreiche Karriere bei der UNO machte und dann allerdings im Zuge eines Burnout feststellte, dass sie die Signale ihres Körpers und ihrer inneren Stimme nicht mehr wahrgenommen hatte. Sie kündigte ihren Job und hatte zunächst große Angst, was nun werden sollte, nachdem das ihr großer Lebenstraum gewesen war. Gerade zu diesem Zeitpunkt fragte eine befreundete Filmemacherin sie, ob sie nicht Lust hätte bei ihrem neuen Projekt mitzuarbeiten – einem Film zum Thema Intuition. So entstand „Innsaei“*, was auf Altisländisch unter anderem so viel heißt wie „von innen her sehen“, aber auch „das Meer in uns“ bedeuten kann.

Die Suche nach der inneren Stimme führte das Filmteam nicht nur zu zahlreichen Wissenschaftlern wie Gehirnforschern und Philosophen, sondern auch zu einem Ozeanforscher, Künstlern, Schamanen und einem Schulprojekt, bei dem Volkschulkindern mit Hilfe von Mindfulness-Bewusstseinstraining ein empathischer Umgang mit ihrer Umgebung nahe gebracht wird.

Alles in allem finde ich den Film absolut empfehlenswert und er dürfte auch in meinen tieferen Schichten einiges in Bewegung gebracht haben, denn ich fühlte mich danach sehr friedlich und irgendwie „innerlich erweitert“.  Ich habe die Nacht nach dem Film sehr tief und erholsam geschlafen und dieses Gefühl der Ruhe und Erweiterung hat seither auch nachgewirkt.

Ein Thema, das der Film nur am Rande streift, das ich aber persönlich sehr bemerkenswert finde, ist der Zusammenhang zwischen unseren Gedanken und unseren Gefühlen. Wenn wir beobachten, welche Gefühle bei unseren Gedanken mitschwingen, dann kann uns das ebenfalls helfen, einen intuitiven Zugang zu den tieferen Schichten unseres Bewusstseins zu finden.
Erfahren Sie hier mehr zum Thema Intuition

* Der Film von Kristin Olafsdottir und Hrund Gunnsteinsdottir wird im englischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Einen weiteren Filmtipp finden Sie im Blog-Artikel "25 | Ein Filmtipp zu Papst Franziskus"

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