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13 | So nah und doch so weit... - energetische Arbeit aus der Ferne

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13 | So nah und doch so weit... - energetische Arbeit aus der Ferne

Bild: Satellitenaufnahme der Erdoberfläche. Eine rote Linie zeigt symbolisch den Weg einer Fernanwendung. (Quelle: pixabay)


Heute geht es um ein spannendes und kontroverses Thema: Energetische Anwendungen ohne direkte Berührung, also aus der Ferne.

Wenn ich Menschen davon erzähle, dass ich energetisch auch so arbeite, stoße ich oft auf Skepsis. Das kann ich gut verstehen, wenn ich mich daran erinnere, als ich selbst zum ersten Mal eine energetische Fernsitzung bekam.

Wie kann man sich so etwas erklären? Ich sitze also z.B. in meiner Praxis in 1190 Wien und arbeite energetisch mit einer Person, die sich an einem ganz anderen Ort befindet, sagen wir in Salzburg. Warum spürt diese Person trotzdem etwas?  Meine Erklärung dafür ist: Auf einer gewissen Ebene ist das ganze Universum und die gesamte Schöpfung verbunden. Alles hängt zusammen und beeinflusst sich gegenseitig. Hier liegt auch der Grund dafür, warum manche Menschen spüren, wenn andere an sie denken. Unser Bewusstsein verbindet alles. Unser persönliches „kleines“  Bewusstsein ist in ein großes Ganzes eingebettet. Dieses „Große Ganze“ ist reines Potential, reine Schöpferkraft.

An dieses Potential kann man mit den energetischen Methoden der „Quantenheilung“ und „Matrix Energetics“ andocken. So kann Transformation und Harmonisierung geschehen.

Wie verläuft eine Fernsitzung nun konkret? Ich setze mich an einem ruhigen Ort bequem hin und sorge dafür, dass ich für die Dauer der Sitzung ungestört bin. Vorher habe ich telefonisch mit dem Klienten abgeklärt, dass auch sie/er bereit ist. Dann stelle ich mir die Klientin oder den Klienten als Miniatur ganz klein vor meinem Körper vor, und denke an das konkrete Anliegen der jeweiligen Person. Jetzt platziere ich zwei Finger links und rechts der Miniatur des Klienten – es entsteht ein Energiefeld, in welchem die Transformation stattfindet. Die Miniatur nenne ich übrigens „Repräsentant“, weil sie für den Klienten steht. Der Repräsentant ist mit der wirklichen Person verbunden. Daher gehen alle Impulse, die ich bei dem „Repräsentanten“ setze 1 zu 1 auf die wirkliche Person über und werden von ihr aufgenommen. Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Neben der gerade erwähnten Miniatur-Variante verwende ich als Repräsentant  z.B. manchmal auch ein Stofftier. Das funktioniert genauso gut.

Von meinen KlientInnen wird die Fernanwendung sehr gut angenommen. Das hat mich positiv überrascht. Mehr als 50 Prozent meiner Arbeit mache ich über die Ferne. Skepsis herrscht vor allem bei jenen Menschen, die eine Anwendung aus der Ferne noch nicht persönlich erlebt haben. Die tatsächliche Entfernung spielt übrigens keine Rolle und hat auch überhaupt keinen Einfluss auf die Wirksamkeit oder Intensität. Ich habe auch schon Fernsitzungen für meinen Bruder und meine Schwägerin gemacht, die in Neuseeland leben.

Vielleicht sind Sie ja nun neugierig geworden.

Lesen Sie hier einige Erfahrungsberichte über Fernsitzungen

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03 | Das Leben als Geschenk?

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03 | Das Leben als Geschenk?

Bild: Farbaufnahme des Planeten Erde aus dem Weltraum. Im Zentrum sieht man das südliche Afrika und Madagaskar, im oberen Bereich das nördliche Afrika und die arabische Halbinsel und ganz unten die Antarktis. (Quelle: pixabay)


Bis vor relativ kurzer Zeit hatte ich oft zwiespältige Gefühle, wenn ich den Satz „das Leben ist ein Geschenk“ hörte. Immer wieder wenn ich andere Menschen das sagen hörte, kam in mir ein unbewusster Reflex auf - so nach dem Motto: „Ja na gut, aber warum ist ein Geschenk oft so anstrengend und mühevoll? So stelle ich mir ein Geschenk nicht unbedingt vor.“ Mittlerweile habe ich meine Meinung geändert. Das Leben ist tatsächlich ein Geschenk. Und vor allem in der Hinsicht, dass es eine Erfahrung ist, die wir machen und die einmalig und einzigartig ist. Als Geschenk kann ich mein Leben erst seit dem Moment betrachten, als ich zu der Überzeugung kam, dass wir unsterbliche ewige Wesen sind. Auch wenn wir also unerfreuliche Erfahrungen machen, die mit Schmerz und Leid verbunden sind, so sind das doch nur in erster Linie Erfahrungen. Und wenn wir dann nach unserer Rückkehr in unsere geistige Heimat auf unser Leben auf der Erde zurückblicken, dann sehen wir es als Erfahrung. So ähnlich, wie wenn wir auf einen Film zurückblicken, den wir uns im Kino angeschaut haben. (Weitere Überlegungen zu diesem Thema finden Sie auch im Beitrag "01 | Das Ego aus spiritueller Sicht".)

Zu meiner Anschauung kam ich unter anderem durch die Lektüre der Bücher von Doktor Michael Newton „Die Reisen der Seele“ und „Die Abenteuer der Seelen“. Doktor Newton, ein US-amerikanischer Hypnotherapeut, verwendete als eine seiner therapeutischen Methoden Rückführungen in die frühe Kindheit.  Dabei gelangte er mit einigen seiner Klienten zunächst versehentlich in ein sog. „früheres“ Leben und dann auch in die geistige Welt, von der wir offenbar möglicher Weise alle auf die Erde kommen. Er begann daraufhin die geistige Welt und die Erfahrungen der Seelen darin systematisch mit seinen KlientInnen zu erforschen.

Ich kann die Bücher von Dr. Michael Newton sehr empfehlen und habe im Beitrag “14 | Buchtipps für den Urlaub 1” eine Rezension über "Die Reisen der Seele" geschrieben.

Ein anderer Gedanke der mir im Zusammenhang mit dem Thema „Das Leben als Geschenk“ kam war: Alles was wir hier als Menschen auf der Erde vorfinden ist ein Geschenk des Universums, der Natur, oder von Gott wenn wir eine schöpferische Instanz so nennen wollen. Alle Bodenschätze, alle Früchte der Natur, alle Tiere, alle Pflanzen, das alles ist auf der Erde vorhanden und steht uns zur Verfügung. Wir müssen natürlich den Aufwand auf uns nehmen, Feldfrüchte anzubauen, Tiere zu züchten, Bodenschätze abzubauen, Gegenstände für unseren täglichen Gebrauch herzustellen, Gebäude zu errichten etc. Für diesen Aufwand ist es auch legitim im Austausch untereinander eine gewisse Entlohnung in Form von z.B. Geld zu erhalten. Aber auch ein Unternehmer sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass er mit Rohstoffen operiert, die er letztendlich von der Natur geschenkt bekommen hat. Natürlich hat er den Aufwand sie abzubauen, zu verarbeiten zu vermarkten etc. Aber vielleicht macht es uns alle etwas großzügiger im Umgang untereinander, wenn wir im Hinterkopf haben, dass wir mit ursprünglich geschenkten Dingen handeln und Geschäfte machen.

Und noch etwas ist mir eingefallen: auch unsere Talente und Veranlagungen, sogar der Körper, den wir in diesem Leben haben, all das sind auch Geschenke des Universums an uns. Ja, es stimmt, dass wir unsere Talente so oder so nutzen und an ihnen arbeiten und sie entwickeln können. Aber ursprünglich haben wir sie geschenkt bekommen und daher scheint es mir auch nicht zulässig, sich weiß Gott etwas auf seine persönlichen Fähigkeiten einzubilden. Jedenfalls finde ich es nicht gerechtfertigt, dass wir unsere Talente dahingehend verwenden, uns damit auf Kosten anderer einen Vorteil zu verschaffen. Sie zum Nutzen aller - durchaus auch für uns selbst – einzusetzen, liegt meiner Meinung nach mehr auf der Linie der Dankbarkeit gegenüber dem Universum.

Wie sehen Sie das? Wenn Sie möchten, hinterlassen Sie mir doch gerne einen Kommentar zu diesem Artikel. Ich freue mich, von Ihnen zu lesen und vielleicht mit Ihnen auch zu diskutieren!


Buchempfehlungen:

  • Dr. Michael Newton: „Die Reisen der Seele“, ISBN-13: 978-3907029503

  • Dr. Michael Newton: „Die Abenteuer der Seelen“, ISBN-13: 978-3907029718


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