Viewing entries tagged
Schöpfung

29 | Über die Grenze des Messbaren... 1

2 Comments

29 | Über die Grenze des Messbaren... 1

Bild: Kuppel des PAN-STARRS Teleskops des Haleakala Observatoriums auf Hawaii. Im Hintergrund ein Nebelmeer und der offene Himmel bei Dämmerung. (Quelle: Pixabay)


„Wie alt sind Sie?“

Werden Sie auch immer wieder einmal gefragt, wie alt Sie sind? Ich habe mir fix vorgenommen, dass ich das nächste Mal, wenn ich diese Frage gestellt bekomme, antworten werde: “Ich bin uralt und ewig jung.“ Das ist - jedenfalls aus meinem Blickwinkel – die reine Wahrheit. Vermutlich werde ich mit einer solchen Antwort Kopfschütteln hervorrufen. Der Grund für diese Antwort ist, dass ich mich nämlich nicht mit meinem physischen Körper identifiziere, sondern mich als Seele sehe mit einem ewigen und unsterblichen Kern aus lebendigem Bewusstsein. Meiner Meinung nach bin ich hier auf der Erde, weil ich mich dafür entschieden habe, in einem menschlichen Körper Erfahrungen zu machen und Eindrücke zu sammeln.

Wenn ich auf die Frage: “Wie alt sind Sie?“ antworten würde: “Ich bin 42“, dann würde ich mich mit dem Alter meines physischen Körpers identifizieren, bzw. mit seiner Lebensspanne hier auf der Erde.

Natürlich kann ich nicht beweisen, dass es so etwas wie eine Seele gibt. Ich bin zu dieser sehr persönlichen Erkenntnis durch jahrelange Beschäftigung mit religiösen und spirituellen Themen gekommen. Außerdem hat mich meine Intuition dabei unterstützt. Ich verstehe unter Intuition die gefühlsmäßige Wahrnehmung der Realität, so wie sie ist - abseits von Vorstellungen, Glaubenssätzen, Konzepten, Wünschen und Ideen. Selbstverständlich respektiere ich auch Ihre Ansicht, wenn Sie jetzt zu mir sagen: „Das ist alles schön und gut, aber reine Spekulation.“ Ja, in einem klassisch, naturwissenschaftlichen Sinn ist das richtig. Allerdings kann auch niemand beweisen, dass es keine Seele gibt.


Über die Grenze des Messbaren

Was ich im allgemeinen Diskurs derzeit ein wenig irritierend finde, ist, dass seitens mancher Vertreter der Naturwissenschaften anscheinend die Ansicht besteht: „Was wir nicht messen können, das existiert auch nicht.“ Jedenfalls nehme ich das so wahr.

Ich weiß, dass dies ein heikles Thema ist. Ich habe selbst einen sehr wissenschaftlichen Zugang zu den Dingen, vielleicht auch auf Grund meines juristischen Studiums. Meiner Meinung nach sollte man immer versuchen, den Phänomenen soweit wie möglich auf den Grund zu gehen. Allerdings halte ich es nicht für zulässig, pauschal zu behaupten: „Phänomene wie Telepathie, intuitive Wahrnehmung oder eine Seele im spirituellen Sinn kann man nicht messen, deshalb existieren sie auch nicht.“ Das wäre meiner Ansicht nach zu kurz gegriffen.

Betrachten wir beispielsweise Gravitationswellen. Ihre Existenz wurde 1916 von Albert Einstein postuliert*. Ende der 1970er Jahre wurden Sie erstmals indirekt durch die Messungen an einem Doppelsternsystem (PSR B1913+16) bestätigt. Erstmals direkt gemessen wurden Gravitationswellen am 14.9.2015 im „Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory“ (LIGO) in den USA**. Man kann sie nun also nachweisen. Allerdings haben sie auch bereits vorher existiert!

Ein anderes Beispiel: Am 28.2.2019 kam über den ORF die Meldung, dass Forscher herausgefunden haben, dass die Atmosphäre der Erde sich allem Anschein nach viel weiter in den Weltraum erstreckt, als bisher angenommen*** und sogar den Mond einschließt. Auch das war, wenn es so ist und gemessen werden kann, ebenfalls bereits vorher so.

Ich finde, dass sich etablierte Wissenschaften, Parawissenschaften**** und uraltes spirituelles Erfahrungswissen der Menschheit offen und konstruktiv austauschen und auf einander zubewegen sollten. Das ist wie gesagt eine heikle Sache. Natürlich ist das menschliche Ego auch so gestrickt, dass es immer wieder dazu tendiert, unklare Situationen für sich und zu seinem Vorteil auszunutzen. Scharlatanerie, Unehrlichkeit und sonstige von unserem Ego motivierte Verhaltensweisen kommen ohne Zweifel in allen Bereichen unserer Zivilisation vor. Trotzdem muss klar gestellt werden, dass nicht jede Person, die behauptet, Dinge wahrnehmen zu können, die andere nicht wahrnehmen, ein Scharlatan oder ähnliches ist!

Mit der Thematik der Grenzen unserer Wahrnehmung und unseres Verstandes habe ich mich auch schon im Blog-Artikel „21 | Über die Grenze des Schachbretts“ beschäftigt. Im Bereich der Energetik ist dieses Thema natürlich auch allgegenwärtig. Manche Menschen sagen, dass energetische Arbeit nicht nachweisbar und reiner Humbug ist. Ich weise in meinem Aufklärungsbogen für Klienten und auf meiner Website ausdrücklich darauf hin, dass meine energetische Arbeit auf keiner naturwissenschaftlich überprüfbaren Grundlage beruht. Das ist der derzeitige Stand, der sich aber vielleicht eines Tages ändert.


Ein Unentschieden

Nun noch einmal zurück zum Anfang dieses Artikels und zu der Frage, ob es eine Seele geben könnte, die aus einem Bereich jenseits von Raum und Zeit kommt und ein unsterblicher, ewiger Anteil an universellem Bewusstsein ist. Ich kann das nicht beweisen, aber wie schon erwähnt, kann mir auch niemand beweisen, dass es nicht so ist. Fairerweise müsste man hier also sagen: „Wir wissen es alle nicht genau.“ Im Schach würde man von einem „Patt“ sprechen. Es geht mir hier nicht in erster Linie darum, wer recht hat, sondern darum, dass wir uns alle miteinander mit mehr wechselseitiger Toleranz begegnen sollten.

Ein schwarzer und ein weißer König stehen einander auf einem Schachbrett in Patt-Stellung gegenüber. (Foto: Clemens Pistauer / Erwin Sovkov)

Ein schwarzer und ein weißer König stehen einander auf einem Schachbrett in Patt-Stellung gegenüber. (Foto: Clemens Pistauer / Erwin Sovkov)

Hier noch ein Buchtipp:

  • Stephen Hawking: „Kurze Antworten auf große Fragen“ (ISBN-13: 978-3608963762) – auch als Hörbuch erhältlich

Das Buch von Herrn Hawking gab mir auch einige wertvolle Impulse für diesen Artikel. Es liefert – finde ich – einen interessanten und aufschlussreichen Einblick in die Denkweise und die Weltsicht eines bemerkenswerten Menschen und Naturwissenschaftlers.

Wie denken Sie über diesen Artikel? Ihre Meinung interessiert mich. Also wenn Sie möchten, hinterlassen Sie mir unten einen Kommentar.

In diesem Sinne: Erforschen wir gemeinsam die Wunder der Schöpfung, jede und jeder auf ihre oder seine Weise.

Herzliche - nicht messbare - Grüße!

Clemens P.

Die Fortsetzung dieses Artikels können Sie im Blog-Artikel “30 | Über die Grenze des Messbaren... 2” lesen.

* Siehe:

** Siehe: https://www.mpifr-bonn.mpg.de/4029450/Gravitationswellen.pdf

*** Siehe: https://science.orf.at/stories/2967191

**** Parawissenschaften. (griechisch para- „neben, darüber hinaus“). Der Ausdruck bezeichnet Erkenntnisansprüche am Rande oder außerhalb der akademisch etablierten Wissenschaften. (https://de.wikipedia.org/wiki/Parawissenschaft)



Weitere Artikel in diesem Blog die Sie in diesem Zusammenhang interessieren könnten:
01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit
11 | Herz und Verstand
23 | Aus dem Nichts?
27 | Fehlende Köpfe und fliegende Teppiche – wie sich Energetik anfühlen kann


2 Comments

zur Newsletter Anmeldung

23 | Aus dem Nichts?

Comment

23 | Aus dem Nichts?

Bild: Indigoblauer Sternenhimmel. Horizontal über das Bild erstreckt sich ein Spiralarm unserer Milchstrasse. (Quelle: Pixabay)


Heute wieder einmal ein Gedicht. Ich habe versucht, darin "Ahnungen" festzuhalten, die unlängst in mir aufgestiegen sind. Nachdem ich nichts davon mit Gewissheit sagen kann, habe ich es in Form von Fragen formuliert. Mögen Sie Ihre eigenen Antworten finden ... .

Aus dem Nichts?

Da ist eine Quelle -
Sie sprudelt aus dem Nichts.

Aus dem Nichts entsteht ein neues Universum.
Und nicht nur das …
… Wesen aller Art bevölkern es.
Woher kommen sie? Was belebt sie?

Was ist dieses "Nichts"?
Wer weiss es?

Sind wir alle dieses "Nichts"?
Unheimlich mag das scheinen …
… aus dem Nichts zu kommen.
Oder ganz vertraut ...

Erkennt das Nichts sich selbst?
Wird es sich seiner Selbst bewusst?

Ist es ein Nichts, wenn es alles enthält?

 

Einen wunderschönen Sommer!

Clemens Pistauer

 

Weitere Artikel, die sie interessieren könnten:

03 | Das Leben als Geschenk?
05 | Himmel, Hölle und Humor
09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit
13 | So nah und doch so weit... - energetische Arbeit aus der Ferne
19 | 1 und Vieles


Comment

zur Newsletter Anmeldung

19 | 1 und Vieles

Comment

19 | 1 und Vieles

Bild: Von einem Zentrum ausgehend breiten sich Wellen kreisförmig in einem Gewässer aus, das in einer winterlichen Landschaft liegt (Quelle: Pixabay)


Dieses Gedicht ist mir in den ersten Tagen dieses neuen Jahres "ein gefallen":

 

1 und Vieles

Da ist 1.
1 bringt aus sich selbst Vieles hervor,
weil es das kann
und weil es das möchte.
1 experimentiert.

In allem was 1 hervorbringt, ist 1.
1 freut sich an seinen Schöpfungen.
1 erfährt sich selbst durch seine Schöpfungen.
Ist die Erfahrung gemacht, verschwindet die Schöpfung  wieder.
Was bleibt ist 1.

1 ist.
Du bist 1, ich bin 1, wir sind 1.

 

Ein gutes und segensreiches Jahr 2018!

Mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt sich auch der Blog-Artikel Nummer
"9 | Werden, Vergehen und Ewigkeit".


Weitere Artikel, die Sie in diesem Zusammenhang interessieren könnten:

01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
03 | Das Leben als Geschenk?
07 | Auf der Durchreise
12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik
23 | Aus dem Nichts?


Comment

zur Newsletter Anmeldung

13 | So nah und doch so weit... - energetische Arbeit aus der Ferne

1 Comment

13 | So nah und doch so weit... - energetische Arbeit aus der Ferne

Bild: Satellitenaufnahme der Erdoberfläche. Eine rote Linie zeigt symbolisch den Weg einer Fernanwendung. (Quelle: pixabay)


Heute geht es um ein spannendes und kontroverses Thema: Energetische Anwendungen ohne direkte Berührung, also aus der Ferne.

Wenn ich Menschen davon erzähle, dass ich energetisch auch so arbeite, stoße ich oft auf Skepsis. Das kann ich gut verstehen, wenn ich mich daran erinnere, als ich selbst zum ersten Mal eine energetische Fernsitzung bekam.

Wie kann man sich so etwas erklären? Ich sitze also z.B. in meiner Praxis in 1190 Wien und arbeite energetisch mit einer Person, die sich an einem ganz anderen Ort befindet, sagen wir in Salzburg. Warum spürt diese Person trotzdem etwas?  Meine Erklärung dafür ist: Auf einer gewissen Ebene ist das ganze Universum und die gesamte Schöpfung verbunden. Alles hängt zusammen und beeinflusst sich gegenseitig. Hier liegt auch der Grund dafür, warum manche Menschen spüren, wenn andere an sie denken. Unser Bewusstsein verbindet alles. Unser persönliches „kleines“  Bewusstsein ist in ein großes Ganzes eingebettet. Dieses „Große Ganze“ ist reines Potential, reine Schöpferkraft.

An dieses Potential kann man mit den energetischen Methoden der „Quantenheilung“ und „Matrix Energetics“ andocken. So kann Transformation und Harmonisierung geschehen.

Wie verläuft eine Fernsitzung nun konkret? Ich setze mich an einem ruhigen Ort bequem hin und sorge dafür, dass ich für die Dauer der Sitzung ungestört bin. Vorher habe ich telefonisch mit dem Klienten abgeklärt, dass auch sie/er bereit ist. Dann stelle ich mir die Klientin oder den Klienten als Miniatur ganz klein vor meinem Körper vor, und denke an das konkrete Anliegen der jeweiligen Person. Jetzt platziere ich zwei Finger links und rechts der Miniatur des Klienten – es entsteht ein Energiefeld, in welchem die Transformation stattfindet. Die Miniatur nenne ich übrigens „Repräsentant“, weil sie für den Klienten steht. Der Repräsentant ist mit der wirklichen Person verbunden. Daher gehen alle Impulse, die ich bei dem „Repräsentanten“ setze 1 zu 1 auf die wirkliche Person über und werden von ihr aufgenommen. Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Neben der gerade erwähnten Miniatur-Variante verwende ich als Repräsentant  z.B. manchmal auch ein Stofftier. Das funktioniert genauso gut.

Von meinen KlientInnen wird die Fernanwendung sehr gut angenommen. Das hat mich positiv überrascht. Mehr als 50 Prozent meiner Arbeit mache ich über die Ferne. Skepsis herrscht vor allem bei jenen Menschen, die eine Anwendung aus der Ferne noch nicht persönlich erlebt haben. Die tatsächliche Entfernung spielt übrigens keine Rolle und hat auch überhaupt keinen Einfluss auf die Wirksamkeit oder Intensität. Ich habe auch schon Fernsitzungen für meinen Bruder und meine Schwägerin gemacht, die in Neuseeland leben.

Vielleicht sind Sie ja nun neugierig geworden.

Lesen Sie hier einige Erfahrungsberichte über Fernsitzungen

Vielleicht interessieren Sie in diesem Zusammenhang auch diese Artikel:
10 | Was macht ein Energetiker eigentlich?
12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik
20 | Das Leben lässt sich in keine Schublade stecken
24 | Stein und Flöte - Buchtipps für den Urlaub 2
27 | Fehlende Köpfe und fliegende Teppiche – wie sich Energetik anfühlen kann
29 | Über die Grenze des Messbaren… 1


1 Comment

zur Newsletter Anmeldung

12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik

Comment

12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik

Bild: Ein Springbrunnen mit drei übereinander liegenden und nach unten größer werdenden Becken. Die drei Becken stehen für drei Ebenen, das unterste für die materielle (körperliche), das mittlere für die energetische und das oberste für unser individuelles höheres Selbst (Seele) Bildquelle: Pixabay


Wie im Blog-Beitrag “10 | Was macht ein Energetiker eigentlich?“ angekündigt hier nun einige Infos zum sogenannten 3-Ebenen Modell der Energetik. Dieses Modell wurde von meinem Kollegen Michael Stingeder aus Oberösterreich entwickelt. Es dient dazu, das Arbeitsfeld von Energetikerinnen und Energetikern möglichst anschaulich darzustellen und näher zu beschreiben. Konkret geht das Modell davon aus, dass man - bezogen auf ihre “Dichte” - drei Bereiche unterscheiden kann: Die materielle Ebene, die energetische Ebene und die Ebene des sogenannten individuellen höheren Selbst. Das Bild mit dem Brunnen soll das veranschaulichen.

Die materielle Ebene ist jene unseres physischen Körpers und der physischen Welt. Auf dieser Ebene arbeiten die Energetiker nicht. Sie ist anderen Berufsgruppen wie zum Beispiel ÄrztInnen, PhysiotherapeutInnen, MasseurInnen etc. vorbehalten.

Die energetische Ebene ist „feinstofflicher“ und weniger dicht. Hier treffen wir zum Beispiel auf das Energiefeld des Körpers (Aura), Energiemeridiane, Chakren und sonstige energetische Zentren, etc., aber auch auf Gefühle und Gedanken. In diesem Bereich sind Energetikerinnen und Energetiker mit ihren zahlreichen Arbeitsmethoden tätig.

Die oberste Ebene ist diejenige des “individuellen höheren Selbst” oder der Seele. Dort sind die Prinzipien und Baupläne zu finden, also das individuelle Potential jeder und jedes Einzelnen von uns. Diese Ebene können wir Energetikerinnen und Energetiker nicht direkt beeinflussen, wohl aber z.B. mit dem Wunsch unserer Klientinnen und Klienten nach einer konkreten Veränderung für diese dort "andocken". Das tue ich bei meiner Arbeit mit Quantenheilung bzw. Matrix Energetics.

Diese oberste Ebene ist der „Quelle der Schöpfung" am nächsten, wie auch das Bild mit dem Brunnen zeigen soll: In der Mitte der obersten Schale sprudelt das Wasser - im übertragenen Sinn das schöpferische Potenzial - hervor. Von dieser Schale bzw. Ebene können Impulse für Transformationen ausgehen, die sich dann über die energetische Ebene bis in den physischen Bereich auswirken können. Die Art und Weise, wie sich das auf die einzelne Klientin oder den einzelnen Klienten auswirkt, ist ganz unterschiedlich. Gemeinsam ist ihren Berichten, dass sie sich nach einer Sitzung meist friedlich, ruhig und entspannt fühlen.

Das 3-Ebenen Modell der Energetik veranschaulicht - römischer Springbrunnen mit drei Schalen. Quelle Originalfoto: Pixabay.

Das 3-Ebenen Modell der Energetik veranschaulicht - römischer Springbrunnen mit drei Schalen. Quelle Originalfoto: Pixabay.

Ich habe für diesen Artikel die Darstellung des 3-Ebenen Modells mit dem Brunnen gewählt, weil ich sie sehr stimmig finde. Von oben nach unten werden die steinernen Becken immer schwerer, und können mehr Wasser fassen. Im übertragenen Sinn könnte man sagen: Das Leben sprudelt aus sich selbst heraus und „verdichtet“ sich, während es von Schale zu Schale überfließt und Schöpfungen hervorbringt.

Der Schweizer Dichter und Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) hat ein Gedicht über einen derartigen Brunnen verfasst, das das oben gesagte in poetischer Weise ausdrückt:

Der römische Brunnen
Conrad Ferdinand Meyer

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

Die „klassische“ Darstellung des Modells meines Berufskollegen Michael Stingeder finden sie z.B. auf der Webseite der Berufsgruppe Humanenergetik.

Lesen Sie hier Genaueres zu meiner Arbeit mit Quantenheilung und Matrix Energetics.

 

Möglicherweise sind auch diese Artikel für Sie interessant:
06 | Der Berg und die Dörfer
07 | Auf der Durchreise
15 | Warum ich an diesem Blog schreibe
16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen
23 | Aus dem Nichts?
27 | Fehlende Köpfe und fliegende Teppiche – wie sich Energetik anfühlen kann


Comment

zur Newsletter Anmeldung

09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit

Comment

09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit

Bild: Zwei kollidierende Spiralgalaxien im Sternbild “Großer Hund”. (Quelle: pixabay)


Unlängst kamen mir einige Gedanken zum Thema „Werden, Vergehen, und Ewigkeit“. Früher dachte ich mir oft, alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Das Leben hat einen Anfang und das Leben hat ein Ende. Und was ist davor? Und was danach? Irgendwann kam mir dann dieser neue Gedanke: Wie wäre es, wenn wir alle bereits in der Ewigkeit leben? Wie wäre es, wenn das Leben, das „Sein“, einfach da „ist“. Wie wäre es, wenn es gar keinen Anfang und kein Ende gäbe? Wie wäre es, wenn das Leben, das Sein, aus sich selbst heraus und aus purer Freude Schöpfungen hervorbringt, und sie beseelt? Wie wäre es, wenn es dabei um eine Erfahrung ginge, um die Realisierung einer Möglichkeit? Und wenn die Erfahrung gemacht wurde, also die Möglichkeit ausgeschöpft ist, dann verschwindet die Schöpfung wieder, weil sie ihren Zweck erfüllt hat. So wie ein Schneemann, den wir im Winter gebaut haben, und an dem wir unsere Freude hatten, dann im Frühling dahin schmilzt. Was bleibt, ist das „Sein“, das wir alle sind. Und wenn ihm der Sinn danach steht, kreiert es eine neue Schöpfung.

Nur so ein paar Gedanken ...  ich wünsche uns allen einen schönen Frühling!

Im Artikel Nummer "19 | 1 und Vieles"  nähere ich mich diesem Thema in Form eines Gedichtes an.

 

Weitere Artikel, die Sie in diesem Zusammenhang interessieren könnten sind:

01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
07 | Auf der Durchreise
12 | Quantenheilung und das 3-Ebenen Modell der Energetik
22 | Variationen des Lebens
26 | Momo - Buchtipps für den Urlaub 3


Comment

zur Newsletter Anmeldung