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27 | Fehlende Köpfe und fliegende Teppiche – wie sich Energetik anfühlen kann

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27 | Fehlende Köpfe und fliegende Teppiche – wie sich Energetik anfühlen kann

Bild: Bequeme Liege mit weichem Schaffell in der Praxis von Clemens Pistauer. (Quelle: Clemens Pistauer/Erwin Sovkov)


Heute möchte ich versuchen, Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie sich eine energetische Sitzung in der Praxis anfühlen kann*. Für diesen Artikel habe ich mir einerseits angeschaut welche Gemeinsamkeiten es im subjektiven Erleben meiner Klientinnen und Klienten während und nach einer Sitzung gibt. Andererseits fließen meine langjährigen persönlichen Erfahrungen bei der Selbstanwendung von „Quantenheilung“ und „Matrix Energetics“ ein - in gewisser Weise bin ich nämlich mein häufigster Klient.

Die meisten meiner Klienten berichten, dass sie in einen Zustand körperlicher und geistiger Ruhe kommen, manchmal begleitet von Empfindungen wie Leichtigkeit, innerer Weite oder Helligkeit. Auch über ein Gefühl von Prickeln oder Wärme in manchen Regionen des Körpers wird mir immer wieder erzählt. Eine Klientin berichtete mir sogar, dass sie kurioserweise bei den Aktivierungen – unabhängig vom konkreten Thema – stets Muskelzuckungen im Bereich des Nackens verspürt und gleichzeitig ein „starkes Magnetfeld“ rund um sich wahrnimmt.

Manche Menschen schlafen oder nicken während einer Sitzung ein. Das liegt vermutlich auch an dem bequemen Sessel in meiner Praxis. Im Zusammenhang mit dem Gefühl von Leichtigkeit, über welches meine Klienten immer wieder berichten, fällt mir die Aussage einer Dame ein, die meinte, dass sie sich „wie auf einem fliegenden Teppich“ gefühlt habe. Ich selbst verspüre bei der Durchführung von Sitzungen für meine Klienten ein Gefühl von Ausdehnung und Weite, oft auch von innerer Freude.

Ähnlich, nur intensiver erlebe ich es, wenn ich „Quantenheilung“ bzw. „Matrix Energetics“ bei mir selbst anwende. Dabei empfinde ich ein Gefühl innerer Ausdehnung. Mein Körper spürt sich dann leichter, weiter und „heller“ an. Das führt zu Entspannung und Wärme, begleitet von der Empfindung, in ein Feld aus schützender und stärkender Energie eingehüllt zu sein. Körperliche und geistige Anspannungen können sich lösen, unwillkürlich stellt sich ein Lächeln ein.

Der Vollständigkeit halber möchte ich allerdings erwähnen, dass es auch ab und zu vorkommt, dass jemand bei einer Sitzung nichts spürt und auch danach keine Wirkungen zu verzeichnen sind – sich also nichts tut.

Am anderen Ende des Spektrums gibt es demgegenüber die eher außergewöhnlichen Erfahrungen. Beispielsweise schreibt Michael P., ein Klient in seinem Erfahrungsbericht: „Die Gedanken beruhigten sich auf einmal, ich wurde ganz ruhig und friedvoll. Das klingt jetzt auch vielleicht seltsam, aber so erlebte ich es: Eine helle und warme Energie durchströmte mich von allen Seiten. Es prickelte im ganzen Körper. Mein Atem wurde langsamer, bewusster. Alles war klar, hell, ich sah alles in einem orangen Schimmer. Ich merkte, es gibt nichts, wovor man sich fürchten muss. Ich erkannte und erkenne es noch, welche wunderschöne und helle Lebensenergie in allen Lebewesen, auch in uns Menschen steckt.“ Den vollständigen Bericht dieses Klienten können Sie hier in den Erfahrungsberichten nachlesen.

Ein weiteres Beispiel: Eine Klientin erzählte mir, dass sie sich am Ende der Aktivierung so gefühlt habe, wie wenn sie „keinen Kopf“ hätte. Diese Aussage verwirrte mich zunächst. Sie erklärte mir, dass in der Zeit vor unserer Sitzung ihr Kopf ständig voller Gedanken gewesen sei, und sie es als extrem angenehm empfinde, dass dort nun Ruhe und Leichtigkeit herrsche.

Zu guter Letzt möchte ich noch ein interessantes Phänomen erwähnen, dass ich immer wieder beobachte: Je aufgeschlossener und offener meine Klientinnen und Klienten zu den Aktivierungen kommen, desto besser und intensiver wirkt meine Arbeit mitunter. Ich kann das nicht ganz erklären. Es dürfte so sein, dass Zweifel oder Skepsis manchmal eine Art Barriere bilden, die die Wirkung der Sitzungen abschwächen oder ganz verhindern können. Es ist natürlich, dass wir manchmal skeptisch sind, wenn wir einer neuen Situation oder Erfahrung gegenüber stehen. Das können wir oft auch gar nicht bewusst beeinflussen. Wichtig ist nur, mit einer geistig offenen, neugierigen und aufgeschlossenen Haltung in eine Sitzung zu gehen. Es ist eine neue Erfahrung…

* Es gibt unzählige energetische Arbeitsmethoden. Seriöser Weise kann ich nur Aussagen darüber treffen, wie sich die Anwendung der von mir ausgeübten Methoden “Quantenheilung” und “Matrix Energetics” nach Berichten meiner Klienten und nach meiner persönlichen Wahrnehmung als Ausübender und Selbst-Anwender anfühlen.

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20 | Das Leben lässt sich in keine Schublade stecken

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20 | Das Leben lässt sich in keine Schublade stecken

Bild: Vor einer Ziegelwand steht ein Kästchen mit drei Schubladen. Aus der untersten heraus, winkt uns die Puppe "Kermit der Frosch" zu. (Quelle: Pixabay)


Unlängst lag ich einmal um 5:00 Uhr morgens wach im Bett. Ich konnte nicht schlafen…, trotz all meiner Bemühungen. Ich hatte bereits meine energetische Übung gemacht, die sonst immer sehr gut funktioniert und auch noch andere Dinge versucht, aber der Schlaf wollte sich nicht einstellen. Da dachte ich bei mir: „Ja, ja, das Leben ist so wie es ist. Es lässt sich in kein Schema pressen. Es gibt letztendlich kein Patentrezept.“ Natürlich können wir uns auf etwas vorbereiten und uns für manches, was uns bevorstehen könnte, wappnen. Und das ist auch gut so. Wenn wir dann allerdings in der konkreten Situation sind, heißt das noch nicht, dass wir sie auf die gedachte Weise lösen können. Wenn wir in einer Sackgasse stecken, und scheinbar gar nichts mehr geht, dann hilft uns, jedenfalls meiner Erfahrung nach, nur mehr loslassen und Vertrauen in das Leben. Das finde ich persönlich extrem schwierig und herausfordernd. Aber Übung macht ja bekanntlich die Meisterin oder den Meister!

Das lustige ist, dass wir, solange das Leben gut läuft sehr leicht Vertrauen haben können. Da ist auch  das Gefühl da, dass wir alles im Griff haben, und sich schon immer eine Lösung für die verschiedenen Dinge ergeben wird. Der Elchtest kommt dann, wenn die Dinge schwierig werden. Oder wie ein spiritueller Lehrer von mir gerne zu sagen pflegt: „Das Problem kommt, wenn das Problem kommt.“ Dann wird vom Leben alles abgeklopft und abgetestet, was wir bisher gelernt haben und wir fühlen uns mitunter durch die Herausforderung überfordert und ihr nicht gewachsen. Dann hilft uns, wie schon oben gesagt, meiner Meinung nach vor allem das Vertrauen in das Leben selbst weiter… und unsere innere Stimme, die Stimme der Intuition. Wenn wir es schaffen, in unruhigen Zeiten und in der Turbulenz ganz schwieriger Situationen trotzdem in uns hinein zu hören, dann kann uns diese Stimme Lösungen aufzeigen oder Trost spenden.

Die Kehrseite dieser ganzen Sache ist, dass das Leben uns durch seine unerwarteten Schwenke auch im Handumdrehen von Problemen befreien kann, ohne dass wir so recht wissen, wie das eigentlich passiert ist. Hindernisse verschwinden einfach und plötzlich ist etwas möglich, was noch vor ganz kurzer Zeit völlig undenkbar schien. Das ist das Wunder des Lebens!

Es lebe hoch!

 

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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

Bild: schwarz-weiß Foto einer schlafenden Frau (Quelle: Pixabay)


Kennen Sie das auch? Sie liegen am Abend im Bett, sind eh hundemüde, und können aber trotzdem nicht einschlafen. Die Gedanken gehen im Kreis und irgendwie fühlen Sie sich aufgekratzt, trotz Erschöpfung. Oder Sie gehören zu jenen Menschen, die in der Nacht oder am frühen Morgen aufwachen und dann einfach nicht mehr einschlafen können? Mir geht es immer wieder einmal so. Im Laufe der Zeit habe ich eine sehr nützliche Übung kennengelernt, mit der ich zumeist rasch einschlafen kann. Sie dauert nicht lang und kann im Bett liegend gemacht werden.

Hier ist sie: Ich liege in meinem Bett auf dem Rücken. Nun richte ich meine Aufmerksamkeit auf den Innenraum meines Körpers. Dann beginne ich in Gedanken durch meinen Körper zu wandern. D.h. ich lege meine innere Aufmerksamkeit nacheinander auf oder besser gesagt „in“ bestimmte Bereiche meines Körpers. Sehr bewehrt hat sich diese Reihenfolge: Ich beginne bei den Füßen. Ich lege also meine Aufmerksamkeit in meine Füße und versuche, sie richtig gut (von innen her) zu spüren. Dann folgen die Knöchel, Unterschenkel, Knie und Oberschenkel. In jedem dieser Bereiche bleibe ich einige Sekunden.

Jetzt wird es gefinkelt: Nach den Oberschenkeln gehe ich von unten kommend durch den hinteren (also im Liegen den „unteren“) Teil des Oberkörpers. Ich beginne mit dem Popo, dann kommt die Nierengegend, dann der mittlere Rücken, der obere Rücken und schließlich die Schultern. Nun geht es durch die Arme nach unten, also Oberarme, Ellenbogen, Unterarme, Handgelenke und Hände. In jedem dieser Bereiche bleibe ich wieder einige Sekunden mit meiner Aufmerksamkeit. Nach den Händen hüpfe ich zum Genital- / Unterbauchbereich. Von dort aus gehe ich jetzt die vordere Seite des Oberkörpers durch. Nach dem Unterbauch kommt die Nabelgegend, der Solarplexus und dann der Brustbereich. Wenn ich bei den Schultern angekommen bin und der Oberkörper komplett ist, dann kommt der Halsbereich und schließlich der Kopf.

Oft beginne ich schon während der Übung einzuschlafen – interessanterweise sehr oft, während ich mit der Aufmerksamkeit die Rückseite des Oberkörpers hinauf wandere.

Spätestens, wenn ich einmal den ganzen Körper durch bin, bin ich schon so müde, dass ich einschlafe. Wenn meine Gedanken während der Übung abschweifen, dann gehe ich mit der Aufmerksamkeit in den Körperteil zurück, wo ich vor dem Abschweifen war - und mache einfach weiter. Ich gehe mit keiner bestimmten Absicht durch den Körper. Ich bin einfach mit meiner Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt und im jeweiligen Körperteil ganz präsent.

Noch ein Hinweis: Die Übung erfordert keine geistige Anspannung oder Anstrengung. Je entspannter und lockerer, desto besser. Sie können die Übung natürlich so schnell oder langsam machen, wie es für Sie angenehm ist. Die obige Beschreibung mit einigen Sekunden pro Körperregion ist ein Vorschlag von mir. Wenn Sie manche Bereiche Ihres Körpers nicht so gut spüren oder wahrnehmen als andere, dann macht das gar nichts.

Berichten Sie mir gerne wie Sie die Übung gefunden haben.
Liebe Grüße und angenehmen Schlaf!

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