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25 | Ein Filmtipp zu Papst Franziskus

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25 | Ein Filmtipp zu Papst Franziskus

Bild: Auf zwei offene, aneinandergelegte Handflächen ist die Weltkarte gemalt. Im Hintergrund der blaue Himmel mit Wolken. (Quelle: Pixabay)


Aus aktuellem Anlass gibt es heute einen Gastbeitrag meiner guten Freundin Charlotte Karas:

 

Neulich im klimatisierten Kino

Seit 14. Juni 2018 läuft der Film "Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes" in den österreichischen Kinos. Er hat mich sehr angenehm berührt und mich bekräftigt meinen Prinzipien treuzubleiben. Hierzu einige Gedanken aus dem Film bzw. ein ausschnittartiger Umriss aus dem Inhalt:

In dem Film nimmt uns der Papst mit auf eine Reise um die Welt. Er teilt seine Gedanken zu den schicksalshaften Ereignissen und Situationen auf unserem Erdball mit und gibt auch Statements zu unterschiedlichen Lebensumständen ab. So konfrontiert er den Zuseher gleich zu Beginn des Films mit der Frage „Können wir nicht alle etwas ärmer werden?“
Er erklärt, dass wer sein Brot nicht verdienen kann, an Würde verliert. An dieser Stelle erläutert er die 3 T (im italienischen) des Lebens: Arbeit – Land – Dach.

Der Film stellt auch eine Verbindung zu Franz von Assisi her, welcher vor ca. 800 Jahren lebte und als Apostel des Ohres gilt. Zuhören und dem anderen in die Augen schauen, empfinden wir heute womöglich bereits als Herausforderung oder erleben wir als Seltenheit.
Im Mai 2015 veröffentlichte der Papst die „Enzyklika laudato si“ zur Umweltsituation der Erde, nur wenige Tage vor dem Klimagipfel in Paris.
Während des Films verweist er auf den
Sonnengesang von Franz von Assisi, der schon damals mit diesem Gedicht die Natur ehrte. So sollten auch wir die Mutter Erde - unser (zu)Hause (be)schützen.

Eine weitere Beschreibung aus dem Film: Leben bedeutet die Füße auf dem Weg des Lebens staubig zu machen.
Im Laufe der Reise sehen wir Bilder und Aufnahmen zu Armut, Krankheit, Umweltkatastrophen, Waffenhandel und Kriegen. Der Papst spricht zu den Themen Familie, Leben, Homosexualität, Gleichstellung der Geschlechter, pädophile Priester, Umweltverschmutzung, die Natur und Mutter Erde, sowie die Flüchtlingssituation.
Wir dürfen das Leid der anderen nie als normal ansehen und uns daran gewöhnen, ermahnt uns der Papst folglich.
Auch dem Aspekt Tod in unserem Dasein schenkt er einige Worte.
Weiters erzählt er vom interreligiösen Weltfriedensgebet in Assisi, welches 2016 zum fünften Mal abgehalten wurde.

Zum Abschluss schenkt er uns ein Lächeln und ermuntert uns den Sinn für Humor nicht zu verlieren - so zumindest seine tägliche "Lebensübung".

Eine nachhaltige Filmempfehlung für jeden Menschen.

 

Vielen Dank, Charlotte!

 

Hier noch eine kurze Anmerkung von mir: Im Blog-Artikel "06 | Der Berg und die Dörfer" habe ich meinen Blickwinkel auf das Thema „Das Leben und die Religionen“ beschrieben. Ich persönlich gehöre keiner bestimmten Religionsgemeinschaft an, habe aber an allen Religionen und spirituellen Traditionen ein aufgeschlossenes, allerdings auch kritisches, Interesse. Ich finde, man sollte alles hinterfragen dürfen.

Ein anderer empfehlenswerter Film ist:

04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition

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09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit

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09 | Werden, Vergehen und Ewigkeit

Bild: Zwei kollidierende Spiralgalaxien im Sternbild “Großer Hund”. (Quelle: pixabay)


Unlängst kamen mir einige Gedanken zum Thema „Werden, Vergehen, und Ewigkeit“. Früher dachte ich mir oft, alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Das Leben hat einen Anfang und das Leben hat ein Ende. Und was ist davor? Und was danach? Irgendwann kam mir dann dieser neue Gedanke: Wie wäre es, wenn wir alle bereits in der Ewigkeit leben? Wie wäre es, wenn das Leben, das „Sein“, einfach da „ist“. Wie wäre es, wenn es gar keinen Anfang und kein Ende gäbe? Wie wäre es, wenn das Leben, das Sein, aus sich selbst heraus und aus purer Freude Schöpfungen hervorbringt, und sie beseelt? Wie wäre es, wenn es dabei um eine Erfahrung ginge, um die Realisierung einer Möglichkeit? Und wenn die Erfahrung gemacht wurde, also die Möglichkeit ausgeschöpft ist, dann verschwindet die Schöpfung wieder, weil sie ihren Zweck erfüllt hat. So wie ein Schneemann, den wir im Winter gebaut haben, und an dem wir unsere Freude hatten, dann im Frühling dahin schmilzt. Was bleibt, ist das „Sein“, das wir alle sind. Und wenn ihm der Sinn danach steht, kreiert es eine neue Schöpfung.

Nur so ein paar Gedanken ...  ich wünsche uns allen einen schönen Frühling!

Im Artikel Nummer "19 | 1 und Vieles"  nähere ich mich diesem Thema in Form eines Gedichtes an.

 

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