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21 | Über die Grenze des Schachbretts

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21 | Über die Grenze des Schachbretts

Bild: Ein Schachbrett in Grundaufstellung steht idyllisch auf einem Bootssteg in einem dunkelgrünen Gewässer. Im Hintergrund wächst Schilf.(Quelle: Pixabay)


Spielen Sie Schach? Wenn ja – ausgezeichnet. Wenn nein, dann wird Sie dieser Artikel vielleicht trotzdem interessieren. Ich beschäftige mich darin nicht mit den Feinheiten des Schachspiels, sondern damit, was uns ein Schachbrett möglicherweise über unseren Verstand mitteilen kann.

Im Allgemeinen wird das Schachspiel ja als ausgezeichnetes Training für den Intellekt betrachtet. Warum ist das so? Was können wir von einem Schachbrett über den Verstand und seine Grenzen lernen?

 Zunächst kann man wohl sagen, dass das Prinzip des Schachspiels auf einer Zweiteilung beruht. Es gibt schwarze und weiße Felder und schwarze und weiße Figuren, die sich auf dem Brett bewegen.

Damit bildet das Schachspiel meiner Ansicht nach ganz wunderbar eine der Funktionen bzw. einen hauptsächlichen „Arbeitsauftrag“ unseres Verstandes ab. Der Verstand ist nämlich ein Experte fürs Unterscheiden. Mit  Hilfe des Verstandes können wir Grenzlinien ziehen, Kategorien bilden und „Schubladen“ schaffen, in welche wir die verschiedenen "Dinge" einordnen können. Der Intellekt hilft uns, Ordnung in die Welt zu bringen, die wir bewohnen. Als Werkzeug könnte man ihn eventuell mit einem Messer vergleichen. Mit einem Messer kann man Sachen zertrennen und zuschneiden, sie aber nicht zusammenfügen. Der Verstand tut sich leicht damit, Unterschiede zu erkennen. Mit Konzepten wie Einheit, Unendlichkeit und Ewigkeit hat er dagegen Probleme. Darum sagen wir ja auch umgangssprachlich: „Das Unendliche kann man sich nicht vorstellen.“

Nun zurück zu unserem Schachbrett: Das Schachbrett mit seinen 64 schwarzen und weißen Feldern bildet ein kleines Universum für sich. Es gibt nahezu unbegrenzte Zugmöglichkeiten. Auf einem Schachbrett herrschen ganz klare Regeln. Das Brett und die Regeln des Spiels bilden ein in sich geschlossenes System, wobei geschlagene Figuren für diesen Vergleich auch noch zum System gehören. Aber es gibt - wie das Foto dieses Artikels deutlich machen soll - auch einen Bereich außerhalb des Bretts und um das Brett herum. So ähnlich ist es auch mit unserem Verstand. Er ist der Herr in seinem eigenen Reich, kann aber keine zuverlässigen Aussagen darüber treffen, was sich außerhalb der Grenzen seines "Reiches" befindet. Nur, weil er über diese Bereiche nichts aussagen kann heißt es aber noch nicht, dass dort nichts ist. Hier nähern wir uns dem Bereich der Intuition. Ich verstehe unter Intuition die unmittelbare Wahrnehmung der Realität, wie sie ist, abseits von Ideen, Wünschen oder Konzepten.

Immer öfter kommt es vor, dass ich etwas weiß, ohne es intellektuell oder durch die Wahrnehmung meiner fünf Sinne begründen zu können. Dann fragt der Verstand sofort: „Woher weißt du das? Wo ist der Beweis dafür?“ Dann kann ich nur antworten: „Ich weiß es einfach.“

Für gewisse Aufgaben ist der Verstand wunderbar geeignet, aber eben nicht für alles kompetent bzw. die alleinige Instanz. Wenn wir ein Schachbrett als Symbol für das „Reich des Verstandes“ ansehen, könnten wir sagen, dass sich die intuitive Wahrnehmung außerhalb des Schachbretts befindet. Sie ist aber dennoch real und gültig. Ich habe das schon so oft erlebt, dass ich das ruhigen Gewissens sagen kann.

Zum Schluss sicherheitshalber noch eine Klarstellung: Ich habe überhaupt nichts gegen den Verstand. Wir brauchen ihn für unser Leben und Überleben hier auf der Erde. Er ist ein sehr nützliches, vielleicht sogar unentbehrliches  Hilfsmittel, aber er ist nicht der „Master of the Universe“, als der er manchmal gesehen wird.  Ohne den beratenden Einfluss der Intuition, die eine direkte Verbindung zu den größeren Zusammenhängen hat, kann er sogar zum „Master of Desaster“ werden. Darum brauchen wir beides – Intuition und Verstand.

Wie sehen Sie das? Waren Sie auch schon manchmal in einer Situation, in der Sie etwas einfach wussten, ohne es mit Ihrem Verstand begründen zu können? Oder hat Ihr Verstand sogar gesagt: „Nein, das kann nicht sein!“? Wenn Sie wollen, dann hinterlassen Sie Ihre Erfahrungen als Kommentar im Anschluss an diesen Artikel.

Dann können alle anderen LeserInnen und auch ich davon profitieren.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Intuition

Passend zu diesem Artikel finden Sie hier weiterführende Informationen:
11 | Herz und Verstand
17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitions-Kongress
28 | Eine Frage des Blickwinkels!
29 | Über die Grenze des Messbaren… 1
31 | Mit dem Unerwarteten rechnen

Und als Kontrast:
19 | 1 und Vieles


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20 | Das Leben lässt sich in keine Schublade stecken

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20 | Das Leben lässt sich in keine Schublade stecken

Bild: Vor einer Ziegelwand steht ein Kästchen mit drei Schubladen. Aus der untersten heraus, winkt uns die Puppe "Kermit der Frosch" zu. (Quelle: Pixabay)


Unlängst lag ich einmal um 5:00 Uhr morgens wach im Bett. Ich konnte nicht schlafen…, trotz all meiner Bemühungen. Ich hatte bereits meine energetische Übung gemacht, die sonst immer sehr gut funktioniert und auch noch andere Dinge versucht, aber der Schlaf wollte sich nicht einstellen. Da dachte ich bei mir: „Ja, ja, das Leben ist so wie es ist. Es lässt sich in kein Schema pressen. Es gibt letztendlich kein Patentrezept.“ Natürlich können wir uns auf etwas vorbereiten und uns für manches, was uns bevorstehen könnte, wappnen. Und das ist auch gut so. Wenn wir dann allerdings in der konkreten Situation sind, heißt das noch nicht, dass wir sie auf die gedachte Weise lösen können. Wenn wir in einer Sackgasse stecken, und scheinbar gar nichts mehr geht, dann hilft uns, jedenfalls meiner Erfahrung nach, nur mehr loslassen und Vertrauen in das Leben. Das finde ich persönlich extrem schwierig und herausfordernd. Aber Übung macht ja bekanntlich die Meisterin oder den Meister!

Das lustige ist, dass wir, solange das Leben gut läuft sehr leicht Vertrauen haben können. Da ist auch  das Gefühl da, dass wir alles im Griff haben, und sich schon immer eine Lösung für die verschiedenen Dinge ergeben wird. Der Elchtest kommt dann, wenn die Dinge schwierig werden. Oder wie ein spiritueller Lehrer von mir gerne zu sagen pflegt: „Das Problem kommt, wenn das Problem kommt.“ Dann wird vom Leben alles abgeklopft und abgetestet, was wir bisher gelernt haben und wir fühlen uns mitunter durch die Herausforderung überfordert und ihr nicht gewachsen. Dann hilft uns, wie schon oben gesagt, meiner Meinung nach vor allem das Vertrauen in das Leben selbst weiter… und unsere innere Stimme, die Stimme der Intuition. Wenn wir es schaffen, in unruhigen Zeiten und in der Turbulenz ganz schwieriger Situationen trotzdem in uns hinein zu hören, dann kann uns diese Stimme Lösungen aufzeigen oder Trost spenden.

Die Kehrseite dieser ganzen Sache ist, dass das Leben uns durch seine unerwarteten Schwenke auch im Handumdrehen von Problemen befreien kann, ohne dass wir so recht wissen, wie das eigentlich passiert ist. Hindernisse verschwinden einfach und plötzlich ist etwas möglich, was noch vor ganz kurzer Zeit völlig undenkbar schien. Das ist das Wunder des Lebens!

Es lebe hoch!

 

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19 | 1 und Vieles

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19 | 1 und Vieles

Bild: Von einem Zentrum ausgehend breiten sich Wellen kreisförmig in einem Gewässer aus, das in einer winterlichen Landschaft liegt (Quelle: Pixabay)


Dieses Gedicht ist mir in den ersten Tagen dieses neuen Jahres "ein gefallen":

 

1 und Vieles

Da ist 1.
1 bringt aus sich selbst Vieles hervor,
weil es das kann
und weil es das möchte.
1 experimentiert.

In allem was 1 hervorbringt, ist 1.
1 freut sich an seinen Schöpfungen.
1 erfährt sich selbst durch seine Schöpfungen.
Ist die Erfahrung gemacht, verschwindet die Schöpfung  wieder.
Was bleibt ist 1.

1 ist.
Du bist 1, ich bin 1, wir sind 1.

 

Ein gutes und segensreiches Jahr 2018!

Mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt sich auch der Blog-Artikel Nummer
"9 | Werden, Vergehen und Ewigkeit".


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18 | Vom Wert der Geduld

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18 | Vom Wert der Geduld

Bild: Eine kleine Schafherde in einer herbstlich nebeligen Landschaft (Quelle Pixabay)


Ich weiß ja nicht, wie Sie die letzten Wochen empfunden haben. Für mich war der November ein sehr anstrengender und herausfordernder Monat. Ich hatte das Gefühl, phasenweise extrem wenig Energie zu haben (Ja, das kommt auch bei Energetikern vor). Viele Dinge, die ich vorhatte, konnte ich nicht so wie geplant umsetzen – alles zog sich irgendwie in die Länge. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass es gar nichts nützen würde, mit mehr Druck an die Sache heranzugehen. Energetisch gesehen herrschte meiner Meinung nach die letzten zwei Wochen „Sturm“. Während dieser Zeit machte ich etwas, dass bei einem Sturm vielleicht ganz klug ist. Ich ging „ins Haus und machte die Fenster und Türen dicht“ und wartete ab.

In dieser Zeit des Rückzugs hatte ich reichlich Gelegenheit, über das Thema Geduld nachzudenken. Ein sehr schwieriges Thema für mich, da ich mich prinzipiell als ungeduldigen Menschen ansehe. Das Titelbild mit den Schafen habe ich übrigens ausgewählt, weil ich Schafe für sehr geduldige und liebenswürdige Tiere halte.

Vielleicht ist die Erde ja gerade der ideale Ort dafür, um Geduld zu lernen. Die Dinge entwickeln sich hier langsam und alles ist schwer und dicht. Die Widerstände sind sehr groß. Wenn es einen guten Ort gibt, an dem man die Fähigkeit der Geduld erlernen kann, dann hier.

Mittlerweile denke ich, dass uns manchmal auch gar nicht viel anderes übrig bleibt, als mit Geduld an die Dinge heranzugehen. Denn in Wirklichkeit können wir – jedenfalls meiner Ansicht nach – ohnehin nichts erzwingen. Wenn man zu viel Druck ausübt, dann kann man höchstens etwas damit zerstören. Dieser „Zwang“ löst dann sehr unerwünschte Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen aus. Diese Wirkungen bekommen nicht nur andere, sondern direkt oder über Umwege auch wir selbst zu spüren. Wir ernten dann also, was wir gesät haben.

In diesem Zusammenhang ist mir dann auch wieder ein Sprichwort aus China eingefallen: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn wir daran ziehen.“ Natürlich heißt das nicht, dass wir alles erdulden, alles aushalten oder uns alles gefallen lassen müssen. Manchmal ist entschlossenes Handeln gefragt. Die Schwierigkeit besteht nur darin, zu unterscheiden, wann es geboten ist zu handeln, und wann es klüger ist abzuwarten. Da hilft uns unsere „innere Stimme“, die Stimme unserer inneren Weisheit, also der Intuition weiter. Sie können sich mit der Stimme Ihrer Intuition in Verbindung setzen, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das energetisch- spirituelle Zentrum in der Mitte Ihres Körpers auf Höhe des Herzens richten.

Wenn Sie sich einmal in einem geeigneten Augenblick ein paar Minuten ruhig hinsetzen und Ihre Aufmerksamkeit dorthin lenken, dann kommen Sie mit Ihrer „Inneren Weisheit“ und Ihrem „Inneren Wissen“  in Kontakt. Versuchen Sie es einmal bei Gelegenheit – es zahlt sich aus! Sie brauchen nichts weiter zu tun, als sich zum Beispiel entspannt auf einen Stuhl zu setzen und darauf zu achten, dass sie Ihre Fußsohlen gut am Boden spüren – also gut geerdet sind. Dann atmen Sie ein paar Mal tief ein und aus und richten Ihre Aufmerksamkeit ganz sanft auf dieses energetisch-spirituelle Zentrum in der Mitte Ihrer Brust auf Höhe des Herzens. Bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit so lange dort, wie  es Ihnen angenehm ist. Zwei bis fünf Minuten genügen völlig. Falls Gedanken auftreten, die Sie abzulenken beginnen, macht das gar nichts. Das ist ganz natürlich. Kehren Sie dann einfach mit Ihrer Aufmerksamkeit wieder in das energetische Herzzentrum zurück. Wenn Sie spüren, dass es genug ist, dann nehmen Sie wieder ein paar tiefe Atemzüge und schließen die Übung ab. Beobachten Sie dann, ob Sie eine Veränderung im Vergleich zu vor der Übung wahrnehmen. Kontaktieren Sie mich gerne per Email oder telefonisch, wenn Sie Fragen, Anregungen oder Feedback zu dieser Übung oder diesem Artikel haben.

Liebe Grüße und eine schöne, ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Intuition

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17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitions-Kongress

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17 | Eindrücke vom 1. Wiener Intuitions-Kongress

Bild: Ein Tropfen fällt von einem Blatt (Quelle: Pixabay)


Heute möchte ich über die Eindrücke berichten, die ich am 29. und  30. September 2017 vom 1. Wiener Intuitions-Kongress mitgenommen habe. Das Thema Intuition  - unter anderem verstanden als unmittelbare Wahrnehmung oder Eingebung – wurde aus vielen verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Zum Auftakt referierte die Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Regina Morgenstrahl (ehem. Obermayr–Breitfuß), die sich seit rund 30 Jahren mit Intuition beschäftigt, über das Wesen der intuitiven Wahrnehmung und ihre Erkennungsmerkmale. Frau Morgenstrahl beschäftigt sich aus wissenschaftlicher Sicht mit dem Thema Intuition. Sie hat ihre Doktorarbeit dazu geschrieben und diese auch in Buchform veröffentlicht.

Im Laufe des ersten Tages gab es u.a. Impulsreferate zu so unterschiedlichen Aspekten, wie zum Beispiel über die Rolle der Intuition in der Bauwirtschaft, der Medizin, der Theologie oder im Billard- Sport. Der österreichische Profi-Billardspieler Andreas Efler berichtete hier sehr anschaulich und humorvoll darüber, wie er dadurch Spitzenleistungen vollbringen konnte, indem er sich dem „Flow“ anvertraute, dem intuitiven Wissen und Können seines Körpers. Sinngemäß sagte er, dass in solchen Momenten nicht „er“ spielt, sondern “es“ spielt.

Sehr eindrücklich und berührend fand ich auch die Referate und Darbietungen aus den Bereichen Bildhauerei und Musik. Dabei spielte z.B. die Musiktherapeutin Katharina Flückiger, auf ganz speziellen und einzigartigen Instrumenten, wie einer „Klangharfe“, einem „Lithophon“ (so ähnlich wie ein Xylophon, nur aus Stein), oder einem speziellen Streichinstrument (Streichpsalter), das sie mit 2 Bögen strich. Die Musik ging mir richtig „durch und durch“, und ich hatte das Gefühl, dass meine Seele davon unmittelbar berührt wurde.

Gegen Ende des ersten Tages gab es dann noch eine Vorführung des Zauberers und Mentalisten, Dino Dorado. Dieser zeigte auf sehr unterhaltsame, aber doch sehr beeindruckende Weise seine telepathischen Fähigkeiten. Beispielsweise forderte er an einer Stelle eine Dame aus dem Publikum auf, an ein Land außerhalb Europas zu denken, und dieses verdeckt aufzuschreiben. Kurze Zeit darauf ließ er eine andere Dame eine Person aus dem Publikum auswählen, sie zeigte auf mich. Als ich aufstand, sagte der „Zauberer“ zu mir: “Denke bitte an ein Land außerhalb Europas, und sage uns das erste, das dir in den Sinn kommt.“ Das tat ich und in meinem Bewusstsein tauchte klar das Wort „Argentinien“ auf, das ich laut aussprach. Dann ließ er die Dame von vorhin ihr Kärtchen herzeigen. Und darauf stand – „Argentinien“. Wenn ich es nicht schon vorher gewusst hätte, dann hätte ich seit diesem Abend wohl keinen Zweifel mehr daran, dass Gedankenlesen und Telepathie ganz reale Phänomene sind.

Am Vormittag des zweiten Tages fanden vertiefende Workshops zu diversen Themen statt. Ich hatte mich für den Workshop „Sinn-Suche und Sinn-Erfüllung“ angemeldet. Dabei bekamen wir einen interessanten Einblick in die Weltanschauung und Lehre des Neurologen und Psychiaters Viktor Frankl, des Begründers der Logotherapie. Laut Frankl kann der „Sinn“ in einer konkreten Lebenssituation durch die Herzensweisheit oder das „Gewissen“ intuitiv erfasst werden. Besonders beeindruckte mich die Persönlichkeit von Viktor Frankl, der, obwohl er in der Zeit des zweiten Weltkrieges den Aufenthalt in vier Konzentrationslagern überlebte und seine gesamte Familie verlor, trotzdem niemals aufhörte dem Leben mit einer bejahenden Einstellung gegenüber zu stehen.

Am Nachmittag des 2. Tages kamen schließlich neben weiteren Impulsen zu den Themen Intuition im Bereich Raumpflege und Mediation auch noch einige TeilnehmerInnen des Kongresses zu Wort und berichteten über ihre ganz persönlichen intuitiven Erlebnisse.

Übrigens, der Sender ARD-alpha hat vor einigen Jahren eine 13-teilige Dokumentation mit dem Titel „Auf den Spuren der Intuition“ produziert. Der Gestalter dieser Sendereihe Thomas Gonschior, war ebenfalls als Referent auf dem Kongress.

Die Dokumentation kann in der Mediathek von ARD-alpha online angeschaut werden. Hier der Link:
http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/auf-den-spuren-der-intuition/index.html

Im Rückblick kann ich sagen, dass sich der Besuch des Kongresses hundertprozentig ausgezahlt hat. Die Themen waren interessant und vielfältig, die ReferentInnen hochkarätig. Neben viel Information konnte man sich auch eine gute Portion der harmonischen Stimmung mitnehmen, die an beiden Kongresstagen sehr intensiv spürbar war.

Hier auch noch der Link zur offiziellen Seite des Intuitionskongresses. Dort können Sie alle Details zum Programm, den ReferentInnen und InitiatorInnen nachlesen:
https://kongress-intuition.com/

Weitere Artikel betreffend das Thema Intuition in diesem Blog:
01 | Das Ego aus spiritueller Sicht
04 | "Innsaei" - Ein Filmtipp zum Thema Intuition
11 | Herz und Verstand
18 | Vom Wert der Geduld (mit praktischer Übung)
21 | Über die Grenze des Schachbretts
26 | Momo - Buchtipps für den Urlaub 3


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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

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16 | Eine Übung für leichtes Einschlafen

Geht es Ihnen auch manchmal so, dass Sie am Abend im Bett liegen, eh total erledigt, aber irgendwie nicht einschlafen können? Mir passiert das immer wieder einmal. Im Laufe der Zeit habe ich eine sehr nützliche und leicht durchführbare Übung kennengelernt, die mein Denken beruhigt, mich im Körper zentriert und rasch einschlafen lässt.

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15 | Warum ich an diesem Blog schreibe

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15 | Warum ich an diesem Blog schreibe

Bild: Eine Sonnenblume streckt ihren Kopf dem Himmel entgegen, Quelle: Pixabay


So, nun ist es knapp über ein Jahr her, dass ich begonnen habe, an diesem Blog zu schreiben. Ein guter Moment, zurück zu schauen und Ihnen zu erzählen, warum ich das eigentlich mache.

Der unmittelbare Anlass dafür war recht pragmatisch.
Ich suchte nach einer zusätzlichen Möglichkeit, die Besucher-Frequenz auf meiner Website zu erhöhen und so noch mehr Menschen für meine energetisch-spirituelle Arbeit zu interessieren. Meine Schwägerin, die im Bereich Marketing tätig ist, gab mir den Tipp mit einem Blog zu beginnen. Als ich den Entschluss einmal gefasst hatte, begann ich zu überlegen, worüber genau ich schreiben wollte. Als erstes Thema kam mir das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele in den Sinn. Damit hatte ich mich schon längere Zeit beschäftigt, und das schien mir ein guter Startpunkt zu sein. Aus diesem ersten Artikel zog ich dann schon wertvolle Lehren. Er war nämlich etwas lang geraten und manche LeserInnen sagten auch, dass sie ihn recht kompliziert fänden. „Na gut“, dachte ich mir, „dann wird der nächste Beitrag eben kürzer und leichter verdaulich.“

Danach hantelte ich mich von Monat zu Monat vor und es begann mir immer mehr Spaß zu machen. Es fielen mir immer neue Themen ein, zu denen ich gerne schreiben wollte. Oft fließen die Artikel sehr locker heraus, aber fast genauso oft kommt es vor, dass ich an einem Beitrag einige Wochen feile, bis ich ihn gut genug finde. Der Artikel ist dann auf meiner Festplatte geparkt und ab und zu öffne ich ihn und schreibe oder korrigiere ein wenig, dann passiert wieder einige Tage oder Wochen gar nichts.

Was möchte ich nun mit dem Blog erreichen?
Einerseits ist es mir ein Anliegen, Ihnen spirituelle und energetische Themen in möglichst leicht verständlichen Worten und alltagstauglich zu vermitteln, also sozusagen in „leicht verdaulichen Happen“. Außerdem möchte ich als Energetiker versuchen, Ihnen nahe zu bringen, wie ich und meine KollegInnen arbeiten. Ich möchte Ihnen eine Eindruck vermitteln was ich tue und was dahinter steht. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ein ganzheitlicher und spiritueller Blickwinkel in unserem hektischen Alltagsleben etwas zu kurz kommt.

Natürlich ist alles, was ich in den einzelnen Beiträgen schreibe, meine ganz persönliche Meinung. Ich erhebe nicht den Anspruch, mit dem was ich schreibe, „Recht zu haben“. Vielleicht sehen Sie ja vieles ganz anders. Mit manchen Dingen möchte ich einfach nur auch einen neuen Blickwinkel auf ein schon bekanntes Thema werfen.

Ich freue mich immer über ihre Reaktionen und Kommentare (natürlich auch kritischer Art!). Unterhalb von jedem Blog-Beitrag können Kommentare hinterlassen werden. Vielleicht entsteht ja bei manchen Beiträgen auch eine Diskussion.

Zum Schluss möchte ich eine Erkenntnis mit Ihnen teilen, die Ihnen ohnehin vielleicht schon bewusster ist als mir. Was ich wirklich faszinierend finde, ist der Umstand, dass sich die Dinge laufend ändern.  Muster von Ereignissen und Verhaltensweisen wiederholen sich, aber dennoch ist jede Situation, jeder Moment für sich denke ich einzigartig und neu. Für mich bedeutet das Potential. Ich habe – jedenfalls theoretisch und wenn es mir in dem konkreten Moment einfällt – die Möglichkeit, eine neue Entscheidung zu treffen. Das braucht jetzt gar nicht unbedingt eine Entscheidung zu sein, auf die eine körperliche Handlung folgt. Vielleicht bedeutet die Entscheidung einfach, versuchsweise einen anderen Blickwinkel auf eine Situation oder ein „Problem“ einzunehmen, oder mehrere Blickwinkel hintereinander und dann zu spüren, welcher dieser Blickwinkel sich am „stimmigsten“ anfühlt.

Liebe Grüße für heute!
Clemens Pistauer

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24 | Stein und Flöte - Buchtipps für den Urlaub 2


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14 | Buchtipps für den Urlaub 1

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14 | Buchtipps für den Urlaub 1

Bild: Eine Frau liegt in einer Hängematte und liest ein Buch (Quelle: Pixabay )


Der Sommer ist da, und viele von unsbegeben sich demnächst an ein Gewässer oder in die Berge, um sich zu erholen und die Seele baumeln zu lassen. Ich dachte mir, das ist die richtige Zeit, um eine kleine Serie mit Beiträgen zu Büchern zu beginnen, die die Seele nähren und den Geist erfrischen.

 

Der Alchimist (von Paolo Coelho)

Ein junger Schafhirte zieht mit seiner Herde durch Spanien. Eines Tages rastet er bei einer verfallenen Kirche und verbringt dort die Nacht. Da hat er einen Traum. Er träumt davon, zu den Pyramiden von Ägypten zu gehen und dort einen Schatz zu finden. Trotz der zahlreichen Einwände seines Verstandes und nach einigem Hin-und-Her beschließt er, diesem etwas verrückt anmutenden Traum zu folgen und sich zu den Pyramiden aufzumachen. Seine Reise ist viel länger und schwieriger als ursprünglich gedacht. Die Wechselfälle des Weges bescheren ihm unerwartete Erkenntnisse und Begegnungen. Schließlich trifft er in einer Oase auf seine Seelengefährtinund einen Alchimisten, der ihn lehrt, die Sprache der Wüste zu deuten und auf die Stimme seines Herzens zu hören. Sein Weg ist aber noch nicht zu Ende. Nach vielen Gefahren kommt er schließlich zu den Pyramiden von Ägypten – und dort gibt es eine überraschende Wendung….

Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die innere Träume haben und vielleicht noch nicht so recht wissen, wie Sie diese in die Tat umsetzen. Sehr leicht und angenehm zu lesen, nicht dick. Aber in die Tiefe gehend.

Die Reisen der Seele (von Dr. Michael Newton)

Dieses Buch ist ein echter Geheimtipp für alle, die sich für das Leben nach dem Tod interessieren.

Der  Hypnotherapeut Dr. Michael Newton veröffentlichte darin die Ergebnisse seiner Jahrelangen Arbeit mit KlientInnen im Bereich der Seelenentwicklung und des Lebens in der geistigen Welt. Er führte seine KlientInnen unter Wach-Hypnose in einen erweiterten Zustand des Bewusstseins, in welchem sie Einblicke in sog. frühere Leben, aber vor allem auch in ihre Existenz als unsterbliche Seelen in der „geistigen Welt“ bekamen. Das hatte oftmals sehr heilsame und transformatorische Wirkungen auf die Betroffenen. Ihre Schilderungen sind sehr berührend und oft auch sehr humorvoll zu lesen.

Das Buch enthält viele Original-Zitate aus Tonbandmitschnitten, die Dr. Newton während der Sitzungen erstellt hat. Dadurch wird das Geschilderte sehr lebendig und wir können Dr. Newtons KlientInnen dabei begleiten, wie sie nach ihrem Tod in einem sog. früheren Leben ihren Körper und ihre Angehörigen zurück lassen und sich auf ihre Reise in die geistige Welt begeben. Hier kommt auch der aus zahlreichen Berichten bekannte „dunkle Tunnel“ vor, den die Seele durchquert. Am Tor zur geistigen Welt wird sie von Freunden und Verwandten begrüßt, die ihr bereits vorausgegangen sind. Unmittelbar danach kommt es oft zu einem Résumé-Gespräch mit unserem Geistführer / unserer Geistführerin. Das sind Seelen, die schon weiter entwickelt sind als wir und uns hilfreich zur Seite  stehen. Man könnte zu Ihnen auch „Tutoren“ oder   „Buddies“ sagen. Die Geistführer helfen den Seelen bei der Analyse des gerade beendeten Lebens. Es wird besprochen,  welche Chancen und Potentiale genutzt, welche eventuell versäumt wurden.

Im weiteren Verlauf des Buches lernen wir viel Wissenswertes über das Leben und die Aktivitäten der Seelen in der geistigen Welt und wir erfahren, was passiert, wenn sich eine Seele auf ein neues Leben auf der Erde vorbereitet.

Wenn Sie wissen möchten, wie es im „Himmel“ so sein könnte, ermöglicht Ihnen dieses Buch viele interessante Einblicke. 

All jenen, denen „Die Reisen der Seele“ gefällt, sei gleich gesagt, dass es auch einen weiteren Band gibt. Er heißt, „Die Abenteuer der Seelen“. Darin werden einige Aspekte, die im ersten Teil nur am Rande behandelt wurden vertieft. Auch dieser zweite Teil ist sehr empfehlenswert!


Weitere Buchtipps finden Sie in den Blog-Beiträgen:
08 | Die Katze des Dalai Lama
24 | Stein und Flöte - Buchtipps für den Urlaub 2
26 | Momo - Buchtipps für den Urlaub 3

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